Die flämische Beschäftigungsministerin Zuhal Demir (N-VA) hat die Arbeitserlaubnis von fünf türkischen Imamen widerrufen. Dies berichten mehrere flämische Zeitungen am Montag. Die Entscheidung erfolgte, nachdem die Ministerin festgestellt hatte, dass die betroffenen Imame vom türkischen Staat bezahlt werden. Es ist das erste Mal, dass die flämische Regionalregierung in einer solchen Angelegenheit so entschieden durchgreift.
In Belgien gibt es 43 Moscheen, die dem Netzwerk Diyanet angehören. Letzteres sorgt u.a. aufgrund seiner Nähe zur türkischen Erdogan-Regierung immer wieder in die Kritik.
| Illustrationsbild: afp/belga
Die Imame, die in Moscheen in Gent, Antwerpen, Diest, Sint-Niklaas und Lommel tätig sind, waren seit vier Jahren in Flandern im Einsatz. Ihr Antrag auf Verlängerung der Arbeitserlaubnis wurde nun abgelehnt.
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