Bei den Kommunal- und Provinzwahlen in Flandern am Sonntag galt erstmals keine Wahlpflicht, besser gesagt Anwesenheitspflicht, und die Auswirkungen sind deutlich zu spüren: Die Wahlbeteiligung fiel mit rund 64 Prozent erheblich niedriger aus als erwartet. In Städten wie Genk, Sint-Niklaas, Knokke-Heist, Ostende und Kortrijk blieben vier von zehn Wählern zu Hause. Bei den Kommunalwahlen 2018 waren rund 93 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gegangen.
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