Rund 2,62 Millionen Wahlberechtigte hatten seit dem Morgen ihre Stimme abgegeben. Die Wähler durften sich entscheiden, wer in den kommenden sechs Jahren ihre Städte, Gemeinden und Provinzen regiert.
Im Gegensatz zu Flandern und Brüssel fand die Wahl in der Wallonie ausschließlich mit Papierstimmzetteln statt. Für die Wahl der Gemeinderäte wurde ein weißer Stimmzettel verwendet, für die Wahl der Provinzialräte ein grüner.
Größere Zwischenfälle wurden in den Wahllokalen des südlichen Landesteils nicht gemeldet. Nach der Schließung werden die Urnen versiegelt und zu den zentralen Auszählungsstellen gebracht. Die ersten Ergebnisse werden für den späten Nachmittag erwartet.
In Flandern haben etwa die Hälfte der Wahllokale ebenfalls um 13 Uhr geschlossen. Dort wurde, wie in der Wallonie, noch auf Papier gewählt. In den Wahllokalen, die elektronische Wahlgeräte nutzen, bleibt die Stimmabgabe jedoch noch bis 15 Uhr möglich.
In den 19 Brüsseler Gemeinden, wo die Wahl komplett elektronisch abläuft, haben die Wahllokale noch bis 16 Uhr geöffnet. Auch in den neun Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft dauert der Wahlgang bis 15 Uhr. Dort wird ausschließlich elektronisch gewählt. (belga/calü)

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