Israel reagierte mit unbarmherziger Härte, zerstörte in Gaza die Infrastruktur und tötete zehntausende Menschen, darunter zahlreiche Unbeteiligte. Die humanitäre Katastrophe, die daraus entstand, ist unübersehbar.
Endlose Gewaltspirale
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GE-Kommentar von Sascha von Montigny zum Massaker vom 07. Oktober 2023 in Israel
Ihren Kommentar zum Jahrestag des Massakers vom 07/10/2023, an dem die international als Terrororganisation eingestufte Hamas bewusst und geplant nach jahrelangen Raketenangriffen auf den Staat Israel über 1. 200 unschuldige Menschen aller Nationalitäten ermordet hat, kann ich so nicht stehen lassen.
In 8 Zeilen weisen Sie darauf hin, dass bei einem brutalen Angriff auf Israel rund 1.200 Menschen „ihr Leben verloren haben“. Sorry, an diesem Tag vor einem Jahr wurden mehr als 1.200 unschuldige Menschen in ihren Häusern und junge Menschen auf einem Festival auf brutalste Weise von Terroristen der Hamas und auch von palästinensischen Zivilisten erschossen, vergewaltigt, Babys vor den Augen ihrer Eltern getötet und Eltern vor den Augen der Kinder erschossen, Menschen verbrannt; es wurde dort gebrandschatzt und geplündert und 250 Menschen als Geisel verschleppt. Das war kein Angriff auf Israel, das war Völkermord, der auf perfider Weise von den Terroristen gefilmt, ins Internet gesetzt und in der islamischen Welt bejubelt wurde.
Die anschließenden Bombardierungen im Gazastreifen durch die Israelischen Streitkräfte sind ein Verstoß gegen das Humanitäre Völkerrecht und wurden als solche verurteilt. Die hohe Anzahl der zivilen Opfer ist aber auch der feigen List der Hamas geschuldet, die die Zivilbevölkerung seit Jahren zur Geisel nimmt und ihre Waffen in Schulen, Krankenhäusern und anderen zivilen Einrichtungen versteckt.
Ich wünsche mir wie alle Israelis und Bewohner im Gaza und Libanon endlich Frieden in der Region. Aber dieser wird nur dann möglich sein, wenn die Menschen im Gazastreifen, im Libanon, Jemen sowie im Iran zu Friedensaktionen auf die Straße gehen dürfen, ohne von den eigenen Leuten niedergeknüppelt, erschossen oder eingesperrt zu werden. Die einzige demokratische Hochburg im Nahen Osten ist der Staat Israel mit allen politischen Fehlern und Schwächen einer Demokratie. Nur in Israel dürfen die Menschen auf die Straße gehen und gegen ihr Regime protestieren.
In diesem Sinn Shalom und Salam
José Kessel
Wäre es nicht rechtschaffen zu erwähnen, dass die Grundvoraussetzung für Frieden im Nahen Osten auch darin besteht, dass Gerechtigkeit geschaffen wird, dass die Palästinenser zu ihrem Recht gelangen, ihren eigenen lebensfähigen Staat zu gründen? Stattdessen besiedelt Israel seit Jahrzehnten das Gebiet, ohne dass ein solcher Staat nicht denkbar ist.
Ohne Zugeständnisse BEIDER Seiten, wird es keinen Frieden im Nahen Osten geben und die Gewaltspirale sich weiter drehen. Offensichtlich haben weder Hamas und Hisbollah noch die Israelische Regierung (aus unterschiedlichen Gründen) Interesse an einer Befriedung der Region. Und solange auf der einen Seite terroristische Verbrecher und auf der anderen politische Hardliner, das Geschehen bestimmen, wird sich daran auch nichts ändern. Im Gegenteil. Der gegenseitige Hass wird sich immer tiefer in DNA der Protagonisten einbrennen und Lösungen des Konfliktes nach Jahrzehnten und für weitere Jahrzehnte unmöglich machen.
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