Sinner hatte beim Turnier in der chinesischen Hauptstadt im vergangenen Jahr den Titel geholt. Während der aktuellen Auflage war bekanntgeworden, dass die Wada im aktuellen Doping-Verfahren gegen den Italiener in die Berufung geht. Trotz des Wirbels zeigte der zweimalige Grand-Slam-Champion sein bestes Tennis und verpasste die Titelverteidigung nur ganz knapp.
Sinner bleibt die Nummer eins
„Es war ein so enges Match. Jannik hat einmal mehr gezeigt, warum er im Moment der beste Spieler der Welt ist“, sagte Alcaraz nach der dramatischen Partie. Der Spanier wird durch den Titelgewinn in der Weltrangliste wieder an Alexander Zverev vorbei auf Platz zwei ziehen. Sinner bleibt unangefochten die Nummer eins.
Alcaraz erwischte im Traumfinale den besseren Start und lag im ersten Durchgang schnell ein Break in Front. Doch der Spanier konnte den Vorsprung nicht behaupten und vergab insgesamt drei Satzbälle, ehe sich Sinner nach 70 Minuten den Abschnitt im Tiebreak holte.
Sinner dominierte das Geschehen nun für eine Weile, konnte seine Chancen im zweiten Satz aber nicht nutzen. Stattdessen gelang Alcaraz nach 2:07 Stunden der Satzausgleich. Im dritten Satz lieferten sich die beiden aktuell dominierenden Spieler dann weiter einen packenden Fight, den Alcaraz schließlich im Tiebreak für sich entschied. (dpa/svm)

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