„Unser Land hat nicht die Tradition, das Netzwerk oder vor allem nicht die Ressourcen, um eine so sensible Operation durchzuführen“, meint Jens Franssen: „Kurz gesagt: Fake News.“
Der Bericht von RT stellt die Behauptung auf, dass Belgien in Zusammenarbeit mit Frankreich – Achtung, jetzt wird es dubios – und dem Terrornetzwerk Al-Kaida einen Giftgasangriff im Norden Syriens plant. Auffällig: Stichhaltige Beweise werden in der Meldung nicht angeführt.
Es ist nicht das erste Mal, dass russische Berichte versuchen, Fehlinformationen über Beglien zu streuen. Erst vor drei Jahren wurde das belgische Königreich beschuldigt, Zivilisten mit F-16-Kampfjets in Syrien bombardiert zu haben. „Damals wurde aber schnell klar, dass die belgischen F-16 zwar in der Luft waren, aber nicht über Syrien, sondern über dem benachbarten Irak“, erklärt Jens Franssen.
Zum Hintergrund: RT, ehemals Russia Today, ist ein seit dem Jahre 2005 existierender, vom russischen Staat finanzierter Fernsehsender mit Sitz in Moskau. (calü)

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