Bis zur 67. Minute drohte der AS Eupen gegen Jong Genk die vierte Niederlage in Serie, dann brachten Van Genechten, Gedikli und Caliskan die Wende: Mit drei Toren fuhren die „Pandas“ den ersten Heimsieg der Saison ein. Ihrem Trainer zeigten sie, dass sie endlich auch auf Rückschläge reagieren können.
„Bis zum 0:1 haben wir eigentlich dominant gespielt. Dann fällt der Gegentreffer und wir liegen zurück – ohne so richtig zu wissen, wie das passieren konnte“, so der Eupener Trainer im Blick auf die Partie am Kehrweg: „Nach drei Niederlagen war es ein schweres Spiel. Allerdings gab es wieder eine Konstante: Wir haben es erneut geschafft, uns das Leben zum Teil selbst schwer zu machen.“

Ein „genialer Moment“ von Pantovic, der den Ausgleich von Van Genechten in der Tat bärenstark vorbereitete, habe schließlich dafür gesorgt, dass Eupen wieder zurück in das Spiel fand. „Und ab dem 1:1 hat man gespürt, dass die Mannschaft an sich glaubt und auch bis zum Ende durchzieht. Insgesamt war die Reaktion gut, wenngleich wir um ein Haar noch das 2:2 kassiert hätten. Eigentlich hätte es sogar der Ausgleich sein müssen – aber etwas Glück braucht es manchmal. Zumal bislang gefühlt jede halbe Chance des Gegners in unserem Tor gelandet ist.“
„Das sind genau die Dinge, die ich sehen will...“
Dass Eupen nach dem entscheidenden Treffer von Bertan Caliskan zum 3:1 weiter auf das vierte Tor spielte, freute Selimbegovic: „Das sind genau die Dinge, die ich sehen will. Das gilt übrigens auch für Aktionen wie die Grätsche von Caliskan an unserer eigenen Eckfahne kurz vor Schluss. Für solch einen Kampf kommen die Leute ins Stadion. (...) Wir verbessern uns, haben aber noch viel Arbeit. Vor allem aus mentaler Sicht braucht es nun weitere Fortschritte. Gewisse Spieler müssen sich noch von der vergangenen Saison lösen und weiter in jeden Zweikampf gehen, um jeden Ball kämpfen und immer weitermachen.“ (mn)

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