Sacha Brandt wird damit Nachfolger von Gregor Freches, der den Parteivorsitz abgibt, nachdem er bei den Gemeinschaftswahlen im vergangenen Juni den Sprung in die DG-Regierung schaffte. Als frischgebackener Parteipräsident trete er dafür ein, die liberalen Werte der Gesellschaft wieder in den Vordergrund zu rücken. Mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftspolitik müsse er feststellen, dass diese seit Jahren von Sozialisten geprägt worden sei, was der Gesellschaft nicht gut tue. Der beste Beweis dafür seien die vielen Firmenschließungen, die das Land in den vergangenen Jahren gekannt habe und die noch kommen würden – er verwies dabei u. a. auf die drohende Schließung von Audi Brussels. Die PFF wolle eine offene, dynamische und zukunftsorientierte Gesellschaft gestalten, „in der der Mensch im Mittelpunkt steht“, so Sacha Brandt, der mit Unterstützung der Parteimitglieder die PFF neu aufstellen will. Der Mensch, die liberalen Werte, eine engere Zusammenarbeit mit den Schwesterparteien MR und Open VLD, eine moderne, schlagkräftige Wahlkampfstrategie und die Förderung von Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen sind die Säulen, auf die die künftige Parteiarbeit errichtet werden soll.
Neben dem neuen Parteivorsitzenden stellte die PFF am Freitagabend auch die vier Kandidaten vor, die bei den Provinzwahlen kandidieren. Es handelt sich um junge Kandidaten, die den Wahlen sehr ambitioniert entgegenblicken. (um)

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