„Emotionale Fähigkeiten von Schülern“ als Thema

<p>Bürgerversammlung im Sitzungssaal des PDG</p>
Bürgerversammlung im Sitzungssaal des PDG | Foto: GE-Archiv

Die diesjährige Bürgerversammlung zum Theme „Schülerkompetenzen“ ist bereits die sechste ihrer Art. Der zuständige Bürgerrat hat das Diskussionsthema in Anlehnung an die Veröffentlichung der „Bildungsvision 2040“ und der dazugehörigen Strategie konkretisiert. Dabei stehen emotionale Fähigkeiten im Mittelpunkt, ein Bereich, in dem die Bildungsvision, laut einer Mitteilung aus dem Parlament, noch Raum für weitere Entwicklungen lässt.

Die ausformulierte Fragestellung, mit der sich die Bürger beschäftigen, lautet: „Schülerkompetenzen: Wie können emotionale Fähigkeiten an ostbelgischen Schulen vermittelt werden, damit Schüler fit für die Zukunft sind?“ Die Bürger stehen somit vor der Aufgabe, Lösungsansätze zu finden, wie emotionale Intelligenz und soziale Kompetenzen in den Schulen besser gefördert werden können. Anna Stuers, die ständige Sekretärin der Bürgerversammlung, äußerte sich in der Mitteilung zufrieden mit dem Auswahlverfahren der Teilnehmer: „Das Losverfahren hat gut funktioniert, sodass wieder eine bunt gemischte Teilnahmegruppe zusammengestellt werden konnte“. Diese Vielfalt sei besonders wichtig, um unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven in die Diskussion einzubringen und eine breite Palette an Ideen zu entwickeln. Während der Sitzungen sorgt ein professioneller Moderator dafür, dass alle Teilnehmer zu Wort kommen und sich aktiv einbringen können. Experten aus verschiedenen Bereichen stehen den Bürgern mit Hintergrundwissen zur Seite, sodass diese informierte Entscheidungen treffen und fundierte Empfehlungen erarbeiten können. Ein besonderer Vorteil der Bürgerversammlung besteht darin, dass die Teilnehmer im Gegensatz zu Politikern, die oft an Parteiprogramme gebunden sind, frei und kreativ nach Lösungen suchen können. Es gehe darum, Vorschläge aus der Praxis und den alltäglichen Erfahrungen der Bürger zu entwickeln, die später als Inspiration für die Gestaltung neuer Rahmenpläne im Bildungssystem dienen könnten, heißt es abschließend in dem Schreiben. (red/kupo)

Weitere Infos unter www.buergerdialog.be

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment