Das Haushaltsdefizit des belgischen Staates und die damit auf föderaler und Gemeinschaftsebene unweigerlich verbundenen Einsparungen waren am Montag Thema im Finanzausschuss des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG). Was die DG-Politik derzeit umtreibt, ist die Frage, wieviel und in welchen Bereichen der Rotstift angesetzt werden muss.
Laut EU-Vorgabe muss Belgien in den kommenden Jahren knapp 28 Milliarden Euro einsparen - davon betroffen ist auch die DG, wo Einsparungen bis zu 14 Millionen Euro zu erwarten sind.
| Illustrationsbild: dpa
Spätestens nachdem die EU-Kommission im vergangenen Juni beschlossen hat, gegen den belgischen Staat ein Verfahren wegen eines übermäßigen Haushaltsdefizits zu eröffnen, war klar, dass nicht nur auf förderaler Ebene gespart werden muss.
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