Warum man sich gegen HPV-Viren impfen lassen sollte

<p>Frühzeitige Vorsorge: Mädchen wie Jungen sollten bereits in jungen Jahren gegen HPV geimpft werden.</p>
Frühzeitige Vorsorge: Mädchen wie Jungen sollten bereits in jungen Jahren gegen HPV geimpft werden. | Foto: Stefan Puchner/dpa/dpa-tmn

Eine Erklärungen dazu: In Belgien stirbt pro Tag eine Frau an Gebärmutterhalskrebs. Etwa 600 Neuinfektionen kommen jährlich hinzu. Fast alle Fälle von Gebärmutterhalskrebs entstehen durch Viren. In 99,7 Prozent sind es HPV. Die Viren sind sehr weit verbreitet und werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau sich irgendwann mit diesen Viren infiziert, sei hoch, teilt das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft mit. Etwa 80 Prozent aller Frauen infizieren sich demnach früher oder später damit. Deshalb sollte die Impfung am Besten vor dem ersten sexuellen Kontakt stattfinden.

Es gibt verschiedene Typen dieser Viren. Gegen die zwei gefährlichsten können Mädchen im Alter von 12-18 Jahren geimpft werden, aber auch alle Jungen. HP-Viren werden zwar in erster Linie mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht. Allerdings können sie auch an anderen Stellen Krebs verursachen - etwa am Anus, am Penis oder in der Mundhöhle. Die Viren sind damit auch für Jungs und Männer ein Thema.

Weitere Informationen dazu, wie man sich schützen kann, unter https://ostbelgienlive.be/desktopdefault.aspx/tabid-7706/

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