Seit Anfang der Woche hatte sich der Aufsichtsrat über Piet Vandendriessches Zukunft beraten, am Mittwoch fällte er die Entscheidung. Die Kritik an dem 58-jährigen CEO, insbesondere seitens der Profivereine, war zu groß geworden. Alle zehn Mitglieder des Rates stimmten für eine Entlassung.
Vandendriessche war wegen der Affäre um Vincent Mannaert, ehemaliger Manager und Geschäftsführer von Club Brügge, ins Kreuzfeuer geraten. Mannaert hätte einen Posten beim Fußballbund übernehmen sollen, um dort den sportlichen Betrieb zu reformieren und auf dem Weg zur WM 2026 eng mit Nationaltrainer Domenico Tedesco zusammenzuarbeiten. Weil sich das Verfahren jedoch in die Länge zog, zog er seine Kandidatur zurück.
Zudem soll Vandendriessche ebenso wie Sportdirektor Peter Willems das Vertrauen mehrerer Verbandsleute verloren haben. Unter anderem werden ihm mangelnde Flexibilität und eine zu langsame Entscheidungsfindung vorgeworfen. Er war erst im Dezember als Nachfolger von Interimspräsident Manu Leroy ernannt worden und hatte das Amt als CEO am 16. Januar angetreten. (belga/tf)

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