CSP-Klausur 2024: Christlich-Soziale planen Start in die neue Legislaturperiode

<p>Die CSP-Parteiklausur fand in Bütgenbach statt.</p>
Die CSP-Parteiklausur fand in Bütgenbach statt. | Foto: privat

Am vergangenen Mittwoch (21. August) hat sich die CSP Ostbelgien zu ihrer Parteiklausur 2024 getroffen. Rund 30 CSP-Mitglieder aus allen ostbelgischen Gemeinden hätten teilgenommen, erklärt die Partei in einem Kommuniqué. Nach einer Wanderung um den Bütgenbacher See hätten im Nachmittag konstruktive Gespräche und Diskussionen im Töpferkeller stattgefunden. Unter den Teilnehmenden seien neben Bildungsminister Jérôme Franssen, Parlamentspräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye, der Fraktionsvorsitzenden Steffi Pauels, Europaparlamentarier Pascal Arimont und dem föderalen Kammerabgeordneten Luc Frank auch Bürgermeister, ehemalige und künftige Kandidaten, Delegierte der Jugendorganisation „Junge Mitte“ und politische Neulinge gewesen. „Alle vereint in dem Ziel, Ostbelgien in der kommenden Legislaturperiode gemeinsam zu gestalten und voranzubringen“, erklärt die CSP.

„Die CSP ist in ihrem über 50-jährigen Bestehen immer durch Teamgeist und die Vielfalt ihrer Mitglieder geprägt worden. Die Unterschiedlichkeit ihrer Mitglieder war immer eine Stärke der Christlich-Sozialen“, so Parteipräsident und DG-Minister Jérôme Franssen. „Auch im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung profitierten wir sehr von den unterschiedlichen Perspektiven und Meinungen aus ganz Ostbelgien“. Die Vielfalt an Hintergründen, Berufen und persönlichen Geschichten der CSP-Mitglieder sei zentral „für die Stärke und die Einheit unserer Partei insgesamt, die sich entschlossen den Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode stellt“, so Franssen weiter. „Wir möchten alle Kräfte und Köpfe auf den verschiedenen Ebenen bündeln, um das Leben und Arbeiten in Ostbelgien noch besser zu machen“, bemerkt der Parteipräsident.

Die diesjährige Klausur stand im Zeichen der Vorbereitung auf die kommende Legislaturperiode. Unter der Leitung von Jérôme Franssen und Vize-Präsident Pascal Arimont nutzten die Teilnehmenden die Tagung, um die Wahlergebnisse vom 9. Juni 2024 zu analysieren und gezielte Strategien für die Zukunft zu entwickeln. „Dabei lag der Fokus darauf, wie die CSP künftig die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Ostbelgien bestmöglich vertreten kann, um unsere Heimatregion während der kommenden fünf Jahre zu verbessern und voranzubringen“, heißt es weiter.

Der Tag habe mit einem gemeinsamen Spaziergang um den Bütgenbacher See begonnen, bei dem sich die Mitglieder informell austauschen konnten. Danach hätten „intensive Arbeitsrunden“ gefolgt, in denen die Wahlanalyse und die daraus resultierende strategische Ausrichtung der Partei im Mittelpunkt gestanden habe. „Die CSP Ostbelgien ist auf den verschiedenen Ebenen politisch vertreten oder arbeitet sehr eng und direkt mit ihren Schwesterparteien Les Engagés und CD&V zusammen. Es ging demnach auch darum, bestmöglich die Ebenen Gemeinde, Ostbelgien, Wallonische Region, Föderalparlament und europäisches Parlament zu verknüpfen, um Ansprechpartner auf allen Ebenen zu sein“, fassen die Christlich-Sozialen zusammen.

„Ein Problem löst sich nur mehr ganz selten nur noch auf einer Ebene. Daher ist es wichtig, innerhalb einer Partei effiziente Strukturen zu haben und viele gute Leute zu kennen, die an der Problemlösung mitarbeiten. Unsere Partei ist stark, weil sie auf die Vielfalt ihrer Mitglieder setzt. Heute haben wir eindrucksvoll bewiesen, dass wir als CSP zusammenstehen und mit vereinten Kräften Ostbelgien voranbringen wollen, auf allen Ebenen – für alle Ostbelgier“, resümiert abschließend Vize-Präsident Pascal Arimont die Stimmung der CSP-Klausurtagung 2024. (red/svm)

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