Belga-Redaktion streikt gegen Entlassungen


Der Ausstand soll bis Donnerstagmittag dauern. Er erfolgte, nachdem das Management unerwartet angekündigt hatte, dass die 80 Redakteure der Agentur fortan mit drei Journalisten weniger auskommen müssen.

Belga hat am Mittwoch einen niederländischsprachigen und einen französischsprachigen Journalisten entlassen und wird einen natürlichen Abgang im Sommer nicht ersetzen. Geschäftsführer Patrick Lacroix führt die Maßnahme auf enttäuschende Geschäftsergebnisse zurück. „Wir haben mit rückläufigen Werbeeinnahmen und der digitalen Wende zu kämpfen“, sagt Lacroix. Während unsere Einnahmen nicht steigen, wachsen die redaktionellen Kosten.“

„Das ist problematisch“, sagt Belga-Journalistin Mieke Van Der Helst. „Wir müssen mit einer Mindestbesetzung die Nachrichten rund um die Uhr verfolgen. Wir gehen auf dem Zahnfleisch.“

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