„Tornados“ und „Cheetahs“ erreichen das Finale über 4x400 Meter

<p>Gut im Rennen: Dylan Borlée hat von Jonathan Sacoor das Staffelholz übernommen und geht als Führender in die zweite Runde.</p>
Gut im Rennen: Dylan Borlée hat von Jonathan Sacoor das Staffelholz übernommen und geht als Führender in die zweite Runde. | Foto: belga

Wie erwartet, verzichtete der angeschlagene Alexander Doom auf einen Start in der Staffel. In 2:59,84 Minuten stellten die „Tornados“ dennoch ihre Saisonbestleistung ein und belegten den dritten Platz hinter Sieger Frankreich und Nigeria. Das allerdings nur, weil Schlussläufer Kevin Borlée auf den letzten Metern komplett vom Gas ging und Nigeria noch vorbeizog. Wenig später wurden die Afrikaner allerdings disqualifiziert, so dass die „Tornados“ wieder auf Platz zwei vorrückten.

Die Belgier erwischten einen ausgezeichneten Start und übernahmen auch die Führung, nachdem Startläufer Jonathan Sacoor (44,80) das Staffelholz an Dylan Borlée (44,50) übergeben hatte. Danach behauptete auch Florent Mabille (45,50) die Führung. Schlussläufer Kevin Borlée (45,04) wurde gleich zu Beginn von Frankreich überholt und auf den letzten Metern von Nigeria. Die Qualifikation für das Finale hatten die „Tornados“ aber in der Tasche.

Insgesamt erzielten die Belgier die sechstschnellste Zeit der acht für das Finale qualifizierten Länder. Ob Alexander Doom nach seinen Adduktorenproblemen im Finale startet, ist noch nicht entschieden. Mit Doom wären die „Tornados“ auf jeden Fall ein Medaillenkandidat.

<p>Hanne Claes übergibt das Staffelholz an Imke Vervaet, die drei Plätze gut macht.</p>
Hanne Claes übergibt das Staffelholz an Imke Vervaet, die drei Plätze gut macht. | Foto: belga

Die „Cheetahs“ mit Hanne Vlaes, Imke Vervaet, Helena Ponette und Camille Laus belegten in ihrem Vorlauf in 3:24,92 Minuten den vierten Platz. Der reichte, um als schnellstes nicht direkt qualifiziertes Land im Finale starten zu dürfen.

Claes startete als erste Belgierin auf Bahn vier und übergab den Staffelstab als Fünfte an Vervaet. Sie machte gleich drei Plätze gut und übergab ihrerseits den Staffelstab an Laus. Sie behielt ihren Platz und schickte Ponette auf den zweiten Platz in das Rennen. Ponette wurde allerdings noch von Frankreich und Großbritannien überholt. Belgien blieb mehr als zwei Sekunden über dem aktuellen Landesrekord (3:22,12). Der Sieg in diesem Vorlauf ging schließlich an die Vereinigten Staaten (3:21,44).

Als Vierter mussten die „Cheetahs“ den Ausgang den zweiten Vorlaufes abwarten, durften dann aber umso lauter jubeln: Jamaika, Sieger des zweiten Rennens, lief exakt die gleiche Zeit wie Belgien, so dass die „Cheetahs“ sicher weiter waren.

Gescheitert ist dagegen Eliott Crestan, der die Qualifikation für das Finale über 800 Meter verpasste. Der 25-Jährige aus Lüttich belegte im dritten und letzten Halbfinale in 1:43,72 Minuten den fünften Platz. Nur die jeweils beiden Erstplatzierten und die beiden schnellsten Verlierer qualifizierten sich für das Finale. Crestan lag zwischenzeitlich auf Platz drei, verlor auf der Zielgeraden aber noch zwei Plätze. (belga/leo)

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