Um 23.22 Uhr entzündeten die frühere Top-Leichtathletin Marie-Jose Perec und Judo-Ikone Teddy Riner das Olympische Feuer. Sie waren die letzten von rund 11.000 Fackelläuferinnen und -läufern.
Um 19.30 Uhr war die außergewöhnliche Zeremonie in der französischen Hauptstadt gestartet, die sich erstmals nicht in einem Stadion abspielte. Die Feierlichkeiten wurden auf einem sechs Kilometer langen Teilstück der Seine inszeniert, die entscheidenden Programmpunkte fanden auf einer Bühne zwischen Eiffelturm und Trocadero statt. Dort verfolgten auch IOC-Präsident Thomas Bach sowie rund 120 Staatsoberhäupter oder -vertreter die Show.
„In einer von Kriegen und Konflikten zerrissenen Welt ist es dieser Solidarität zu verdanken, dass wir heute Abend alle zusammenkommen und die Athleten aus den Gebieten aller 206 Nationalen Olympischen Komitees und der Flüchtlings-Olympiamannschaft des IOC vereinen können“, beschwor Bach die olympische Einheit.
Das Feuer war am 16. April im griechischen Olympia entzündet worden, am 8. Mai hatte es in Marseille das französische Festland erreicht. Danach wurde die Fackel durch 65 französische Territorien und 450 Städte getragen. Zwischenzeitlich hatte das Feuer unter anderem am 13. Juni auf Tahiti Station gemacht. Dort finden ab Samstag die Surf-Wettbewerbe statt.
Paris ist nach 1900 und 1924 zum dritten Mal Schauplatz olympischer Wettbewerbe. Bis zum 11. August werden 329 Medaillenentscheidungen fallen. (mn/sid)
Fotos der Eröffnungsfeier (Quelle: Photo News & belga)







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