Die Staatsanwaltschaft Luxemburg habe eine Untersuchung wegen Fälschung und Verwendung von gefälschten Dokumenten, Betrugs, Untreue, Diebstahls, Computerbetrugs und Geldwäsche eingeleitet, nachdem der Generaldirektor der Caritas, Marc Crochet, am Dienstag Anzeige erstattet hatte.
Der auf Wirtschafts- und Finanzkriminalität spezialisierte Dienst der Kriminalpolizei führe die Ermittlungen gemeinsam mit der Finanzaufsicht und dem Amt für die Einziehung von Vermögenswerten, berichtete die Zeitung „L’Essentiel“. Zu der Veruntreuung werden derzeit keine weiteren Angaben gemacht, Caritas hofft jedoch, „die Situation schnell aufklären zu können“. Nach Informationen des „Luxemburger Wort“ soll eine Mitarbeiterin der Caritas, die sich aktuell im Ausland aufhalte, das Geld gestohlen haben.
Ohne weitere Einzelheiten zu nennen, sprach die Staatsanwaltschaft von „Unregelmäßigkeiten, die zu erheblichen finanziellen Verlusten für die mit der Stiftung verbundene Gruppe geführt haben“. Caritas versicherte, dass sie trotz dieser Situation weiterhin uneingeschränkt ihrer Aufgabe, nämlich der Unterstützung der Ärmsten, nachgehe. (red/arco)

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