Audi-Werk in Forest droht die Schließung

<p>Die Tore im Audi-Werk Forest könnten schon bald für immer geschlossen bleiben.</p>
Die Tore im Audi-Werk Forest könnten schon bald für immer geschlossen bleiben. | Foto: belga

Den 3.000 Audi-Mitarbeitern in Forest wurde am Dienstagabend eine kalte Dusche verpasst.

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Kommentare

  • Die grün-marxistische Politik in Europa nötigt die Industrie, Produkte zu produzieren, die keiner will, nicht mals die grünen Politiker wollen diese Produkte.
    also: GRÜNE PLANWIRTSCHAFT IST EINE INVESTITION INS NICHTS.
    Was sind zuviel produzierte Automobile, hier E-Autos? An sich MÜLL.
    Was hat das gemeinsam mit "grünen Strom" aus Windrädern und Fotovoltaik-Anlagen, der zuviel produziert wird ,wenn mal zuviel Wind bzw. Sonne vorhanden ist? da niemand diesen Strom braucht, ist das MÜLL.

    Werter Leser. Jeder von uns produziert Müll, und der wird vor der Haustür abgeholt, und wir bezahlen dafür. und so ist es auch mit diesem grünen Müll des Green-Deals: wir bezahlen dafür. Je mehr grüner Müll produziert wird, desto mehr bezahlen wir dafür.
    Wenn Euch ein Kommunal-Politiker versprechen würde, dass das alltägliche Leben billiger werden würde, wenn langfristig mehr Müll produziert wird, würdet ihr dem glauben? Natürlich nicht.

  • "Was hat das gemeinsam mit "grünen Strom" aus Windrädern und Fotovoltaik-Anlagen, der zuviel produziert wird ,wenn mal zuviel Wind bzw. Sonne vorhanden ist? da niemand diesen Strom braucht, ist das MÜLL."

    Nun versucht man, sich kundig zu machen. Da stößt man dann auf folgende Aussagen:
    "Netzstabilität - Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch
    Strom kann im Übertragungsnetz nicht gespeichert werden, somit müssen die Stromeinspeisung und die -ausspeisung immer gleich hoch sein. Dies bedeutet, dass die Produktion und der Verbrauch von Energie stets im Gleichgewicht sein müssen. Dieses Gleichgewicht gewährleistet den sicheren und stabilen Betrieb des Netzes bei einer konstanten Frequenz von 50 Hertz. Nicht nur das Schweizer Übertragungsnetz wird mit einer Frequenz von 50 Hertz betrieben, sondern auch das gesamte europäische Verbundnetz. Swissgrid stellt mit den anderen Übertragungsnetzbetreibern sicher, dass die Frequenz in diesem Verbundnetz jederzeit eingehalten werden kann."
    (Swissgrid)

    Im Gegensatz zur Produktion "auf Halde" von Autos, sei es in Forest oder in China, kann es also keine "Produktion von Strommüll" geben, wie der Herr Scholzen das behauptet.
    2023 lieferte die Windenergie in D 142,1 Mrd. kWh. Die Sonne brachte 61,2 Mrd. kWh.
    Ziemlich viel "Müll" also...
    Aber Herrn Scholzen wäre es natürlich lieber, wir wären weiterhin von Potentaten in Moskau und am Persischen Golf abhängig.

    Und bei der zur Zeit in der Tat fehlenden Speicherkapazität blenden die Gegenpoler die Möglichkeiten des technischen Fortschritts völlig aus.
    Auto-Bild ist da wesentlich optimistischer und titelt ganz im Stil des Blattes: "Wann kommt der Wunderakku für superschnelles Laden?" (18.05.2024)

    Fazit: Die Aussagen des Herrn Scholzen sind "Müll".

  • @Schleck:
    1. Zuerst mal danke, dass Sie indirekt anerkennen, dass die Produktion von zuviel E-Autos (die keiner will) ebenfalls als überflüssig zu klassifizieren ist. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, Sie in Sachen E-Mobilität zu bekehren.
    2. Kommen Sie bitte auch zur Einsicht, dass zuviel produzierter Strom aus Wind/Sonne nicht gespeichert wird bisher, nicht genutzt wird, und deshalb (leider) überflüssig ist. Das komische ist nur, dass jede produzierte kWh AE-Strom trotzdem als Erfolg der Energiewende verbucht wird (was Sie in Ihrem Kommentar machen).
    da wird wirklich zeitweise etwas produziert, was keiner braucht, denn sonst hätte der BRF folgenden Artikel nicht veröffentlicht.
    "Zu viel Strom im Sommer: Elia will Windparks abstellen"
    https://brf.be/national/1872857/
    also -> überflüssige Produktion vermeiden heisst Müll vermeiden.
    3. "Diesen gesamten Strom speichern"...??? Das sagten auch schon die Kritiker der Energiewende vor vielen vielen Jahren, aber sagten auch dazu, dass es unmöglich ist, diesen zuvielproduzierten Strom zu speichern, weil es niemals genug Speicherkapazität geben wird. Und Elektrizität macht nur ca.20% des Energieverbrauches aus.

    Aber, Herr Schleck, wir sind schon ein Stückchen weiter. Wie wir alle lesen können befassen Sie sich bereits mit Netzstabilität. Als nächstes kommt dann die Grundlastfähigkeit in Lektion 2 unseres Energiekursus.
    Lektion 3 ist dann "Energiewende - die fatale Kosten-Nutzen-Rechnung"
    Sie sind ein guter Schüler. Sie sind interessiert. Wir schaffen das!

  • Das trifft es, Herr Schleck!

    Jemand, der sich so „differenziert“ mit… Müll auseinandersetzt, muss ein Kenner der Materie sein. Es reicht ein Blick auf die Gegenpol Seite, um sich zu vergewissern.

    Als „überzeugtem Liberalen“ hätte man dem Gegenpoler allerdings zutrauen können, sich einmal mit den marktwirtschaftlichen Fragen des Audi-Flops auseinanderzusetzen. Stattdessen nur… Müll.

    Da entwirft und produziert ein renommierter Autobauer gegen jede ökologische, energetische, städtebauliche und Mobilitätslogik ein Monster SUV mit fast 5m Länge und 2m Breite, ruft einen Preis ab 80.000 bis 130.000 € auf und wundert sich dann, dass dieser Bolide nicht den erhofften Absatz findet.

    Wenn dann noch der Staat (müsste einem Liberalen doch gefallen) seine Kaufprämie auslaufen lässt und selbst solventen Kunden 9000 € haben lieber sind als nichthaben, werden auch praxisuntaugliche liberale Statusspielzeuge zum Ladenhüter.

    In anderen Ländern haben Autobauer es verstanden, dass die E-Mobilität nicht mehr aufzuhalten ist, da sie den energieeffizientesten Antrieb vorweist und das Ende der Fossilenergie-Vernichter nur eine Frage der Zeit ist. In China werden heute schon mehr E-Autos verkauft als Verbrenner.

    Dass auch E-Autos erfolgreich auf dem Markt platziert werden können zeigen nicht nur die Chinesen sondern auch Franzosen von Citroen mit ihrem aktuellen C3 Elektro, der heute ab 23.000 und nächstes Jahr ab 20.000€ zu kaufen sein wird und für den es bereits vor dem Verkaufsstart eine große Nachfrage gab.

    Wenn deutsche Autobauer nicht verstehen, dass sie dabei sind, eine unaufhaltsame technologische Wende zu verschlafen, auf falsche Pferde zu setzen und den Anschluss zu verlieren ist dies nicht der Fehler der Politik, sondern erinnert eher an den Nokia-Untergang, der verdeutlicht, dass der Markt denjenigen ausradiert, der im Innovationsdilemma gefangen ist und den Wandel verschläft.

    In 10 Jahren wird man verwundert auf solche nach… Müll stinkenden „Diskussionsbeiträge“ schauen und sich fragen, welches der Grund dieser reaktionären Realitätsverweigerung war.
    Ob es Audi dann noch gibt ist zumindest nicht sicher. BYD wird dann wohl auch auf unseren Straßen omnipräsent.

    Die Gegenpoler sollten sich dann jedoch nicht beschweren, denn sie wollten es so.

  • Der VW-Konzern muss wirklich Probleme haben, wenn er jetzt zu solch radikalen Maßnahmen greifen muss und bei seiner Tochter Audi die Produktion des Vorzeigemodells Audi Q-8 eTron fast von heute auf morgen einstellen will.
    Dabei wird dieser „Luxus-Geländewagen“ (!) auf der Website des Unternehmens in den höchsten Tönen gelobt. Mit Extras wie einer Tonanlage von Bang&Olufsen (das nec plus ultra in Sachen Hifi! ).

    Und hat er nicht jetzt die Rallye Dakar 2024, die bedeutendste Langstrecken- und Wüstenrallye der Welt in Saudi-Arabien über 7.900 km gewonnen? Allerdings in einer Ausführung, die kaum im Handel zu finden sein wird.

    Dazu passt diese Nachricht: die VW-Konzernleitung streicht ihren Topmanagern den zweiten Porsche als Dienstwagen.

    Herr Leonard beschreibt die Situation: ein Monster-Luxus-SUV für die Chefetagen.
    Die nicht nur bei VW in Zeiten knapperer Kassen den Rotstift zwar vorzugsweise zuerst bei der normalen Belegschaft ansetzen, aber wie man sieht, auch selbst betroffen sein können.

    Da der Herr Scholzen partout nicht den Unterschied verstehen will zwischen „zu viel Strom produzieren“, was technisch unmöglich ist, ohne die Netzstabilität zu gefährden, und „zu gewissen Zeiten zu viel Produktionskapazität zur Verfügung zu haben“, die man dem Bedarf anpassen muss, erübrigt sich eigentlich jede weitere Diskussion.
    Dass der Titel des BRF-Beitrages dieselbe missverständliche Aussage gemacht hat, ändert daran nichts.
    Im Übrigen sollte man schon den ganzen Artikel lesen, dessen Inhalt Herr Scholzen bewusst unterschlägt.

    Solche Anpassungen waren auch schon in der Vergangenheit nötig. Schließlich datieren die Anfänge der europäischen Verbundnetze und der Strombörsen nicht erst von gestern, sondern aus den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, als von EE noch gar keine Rede war.

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