Vooruit nimmt Verhandlungen auf

<p>Conner Rousseau (Mitte), Melissa Depraetere (r.) und Frank Vandenbroucke sowie Caroloine Gennez (ganz links) vor der Pressekonferenz am Dienstagabend.</p>
Conner Rousseau (Mitte), Melissa Depraetere (r.) und Frank Vandenbroucke sowie Caroloine Gennez (ganz links) vor der Pressekonferenz am Dienstagabend. | Foto: Photo News

Der Parteichef der flämischen Nationalisten, Bart De Wever war zuvor, im Anschluss an den Wahlerfolg der N-VA, zum sogenannten Preformateur ernannt worden. Seitdem versucht De Wever, eine Föderalregierung mit seiner Partei, Vooruit und CD&V auf flämischer Seite sowie den frankofonen Wahlsiegern MR und Les Engagés zu bilden.

Diese Koalition würde die Zusammensetzung der Regionalregierungen widerspiegeln, über die in Flandern und der Wallonie bereits intensiv verhandelt wird. Während die bislang geleistete Arbeit vor allem unter den Mitte-Rechts-Parteien positiv gesehen wird, und die potenziellen Partner lieber heute als morgen mit konkreten Koalitionsgesprächen starten würden, drückten die flämischen Sozialisten von Vooruit in den vergangenen Wochen auf die Bremse.

Am Abend teilten die Sozialisten dann doch mit, mit am Verhandlungstisch sitzen zu wollen. Das hatte der Parteivorstand beschlossen. Den Gesprächen wollte man eine „ehrliche Chance“ geben, hieß es im Vorfeld der Gespräche. (belga/svm/sc)

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