Kelmiser Schöffen reagieren: „Das können wir nicht gutheißen“

<p>Kelmiser Schöffen reagieren: „Das können wir nicht gutheißen“</p>
Foto: belga

Der Rat hatte sich in dem Schreiben, das sich auf die ausländerfeindlichen Parolen, die am Abend des 17. Juni im Anschluss an das Public Viewing gegrölt wurden, eine Reaktion der Politik gewünscht. „Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt zum Vorfall keine Stellungnahme abgeben werden, da die strafrechtlichen Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft nicht abgeschlossen sind. Dementsprechend verweisen wir auf die erfolgte Anzeige der Gemeindeverwaltung“, heißt es in dem Kommuniqué der beiden Schöffen.

Auffällig: Sowohl Lampertz-Mertens als auch Henn sind Mitglieder des Rates. „Es ist offensichtlich, dass nicht alle Mitglieder über den Inhalt des Schreibens in Kenntnis gesetzt wurden. Das können wir nicht gutheißen“, so das Duo. „Die erfolgte mangelnde Kommunikation sollte in unserem Rat thematisiert werden.“ (red/calü)

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