Vor der Abreise sollten Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld sicher in einem Tresor verwahrt werden. Laptops und Zubehör sollten nicht offen herumliegen. Wichtig ist es, nicht nur die Eingangstür abzuschließen, sondern auch alle Fenster und Türen zu überprüfen. Das gilt auch für Gartenhäuser und Garagen, die häufig von Einbrechern durchsucht werden, betont BeSafe.
Eine wichtige Regel ist zudem, den Anschein zu erwecken, dass das Haus bewohnt ist. Dabei können Nachbarn eine große Hilfe sein. „Vertrauenswürdige Personen können den Briefkasten leeren oder die Rollläden und Vorhänge gelegentlich verändern“, rät BeSafe-Sprecher Komlan Toulassi Mensah gegenüber der Zeitung. Auch das Auto sollte möglichst in der Einfahrt stehen bleiben, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken.
Außerdem ist in den sozialen Netzwerken besondere Vorsicht geboten. Urlaubspläne und Abwesenheiten sollten nicht öffentlich geteilt werden. Fotos vom Urlaub sollten erst nach der Rückkehr gepostet werden, um keine Einbrecher anzulocken.
Mit hochwertigen Schlössern, stabilen Fenstern und Türen kann man Einbrechern das Leben schwer machen. Studien zeigen, dass viele Einbrecher ihren Versuch nach etwa drei Minuten abbrechen, wenn sie nicht erfolgreich sind. Deshalb sollten alle zugänglichen Öffnungen – von Türen über Fenster hin zu Garagen und Kellerfenstern – gut gesichert sein.
Ferner können elektronische Sicherheitssysteme die vorhandenen Maßnahmen sinnvoll ergänzen. „Ein solches System ist nur dann effektiv, wenn das Haus bereits gut gesichert ist. Neben der abschreckenden Wirkung dient das Alarmsystem dazu, Einbrüche oder Einbruchsversuche zu erkennen und die Bewohner, Nachbarn und die Polizei zu alarmieren“, erklärt die Präventionsstelle abschließend. (belga/svm)

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