„Wir möchten die Rahmenbedingungen schaffen, um die Dienstleistungen für die Kunden zu erhalten und den betroffenen Mitarbeitern des Dienstes Perspektiven zu bieten. In diesem Zusammenhang habe ich gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten unter anderem Gespräche mit potenziellen neuen Trägern geführt“, sagt Ministerin Klinkenberg laut einer Mitteilung, die am späten Freitagnachmittag von ihrem Kabinett veröffentlicht wurde. Am Donnerstag habe die Regierung der DG den Verantwortlichen der Safpa vorgeschlagen, den 18 deutschsprachigen Personalmitgliedern anzubieten, das Beschäftigungsverhältnis mit der Safpa als Arbeitgeber bis zum 31. Dezember 2025 fortzuführen. Auf diese Weise soll eine Übergangsperiode geschaffen werden, die es ermöglicht, einem neuen Träger die Zeit zu geben, die Tätigkeit in der häuslichen Hilfe zu übernehmen.
Die Verantwortlichen der Safpa hätten sich gegenüber diesem Vorschlag offen gezeigt und seien bereit, diese Frage ihrem Verwaltungsrat zu unterbreiten, der die rechtlichen Möglichkeiten für ein solches Vorgehen prüfen wird. Die genauen Modalitäten würden in den kommenden Wochen festgelegt, hieß es. In der Zwischenzeit haben auch Gespräche mit der VoG Vivadom stattgefunden. Dieser Dienst der häuslichen Hilfe hat sich ebenfalls bereit erklärt, die betroffenen Kunden und Mitarbeiter der Safpa, die das wünschen, zu unterstützen bzw. zu übernehmen.
„Das Bestreben der Regierung ist es, bis zum Ende der Übergangsphase, die durch die Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses der deutschsprachigen Mitarbeiter bei der Safpa ermöglicht würde, einen neuen Träger zu finden“, heißt es in der Mitteilung. (red/sc)

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