Am Sonntag endet die sechsmonatige Präsidentschaft Belgiens im Rat der Europäischen Union, ein halbes Jahr intensiver Arbeit und … bedeutender Erfolge. Mit 89 verabschiedeten Gesetzesvorlagen und 69 politischen Vereinbarungen zwischen den EU-Institutionen hat Belgien eindrucksvoll bewiesen, dass „es immer noch ein Motor Europas sein kann“, so der belgische Botschafter Willem van de Voorde. Die Bilanz des belgischen EU-Vorsitzes wird in europäischen Diplomatenkreisen hoch gelobt und als Erfolgsgeschichte in politisch und geopolitisch schwierigen Zeiten gewertet.
Premier Alexander De Croo und EU-Kommissionsvorsitzende Ursula von der Leyen bei einer Veranstaltung zum Start der belgischen EU-Präsidentschaft im Januar
| Foto: belga
Der belgische EU-Vorsitz fiel in eine kritische Phase: Die Endphase der Legislaturperiode 2019–2024 und die bevorstehende Übernahme des Ratsvorsitzes durch Ungarn setzten unser Land unter Druck, eine Vielzahl von Dossiers abzuschließen.
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