Immer weniger weibliche CEOs an der belgischen Börse

<p>Ilham Kadri, CEO des belgischen Top-20 Unternehmens Syensqo</p>
Ilham Kadri, CEO des belgischen Top-20 Unternehmens Syensqo | Foto: belga/ Benoit Doppagne

Im Jahr 2018 stellte das Beratungsunternehmen Deloitte fest, dass 8 Prozent der CEOs in belgischen börsennotierten Unternehmen Frauen waren. Drei Jahre später waren es noch 7 Prozent, und im letzten Jahr sank die Zahl auf etwa 5 Prozent.

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Kommentare

  • Wer interessiert sich, ob und wieviel Frauen dort sind als CEOs? Bestimmt nicht die Wirtschaftswelt.
    da gehört Fachpersonal hin, wie überall anders auch. ob dieses qualifizierte Personal männlich oder weiblich ist, spielt keine Rolle. Offenbar können Männer diese Jobs effektiver realisieren.
    Würde nun durch eine Quotenregelung mehr Frauen CEO-Positionen einnehmen, dann wären viele Positionen falsch besetzt, und die Qualität der CEOs würde sinken.

    Zu solchen Meldungen fällt mir immer ein, dass linke Spiessgesellen eine solche Motzerei nötig haben, wenn denen nichts besseres mehr einfällt in Sachen Wirtschaftsleben. Auf der einen Seite meckern diese besserwissenden Weltverbesserer immer daran herum, es gebe zu wenig Frauen in der Arbeitswelt, und auf der anderen Seite meckern die dann herum, die Menschen seien dann "in der Sklaverei des Kapitalismus gefangen". Also was nun?
    Solche Berichte sind das, was se sind: die existieren, um die Nachrichtenspalten voll zu machen. Solche Meldungen haben sogar zwischen den Zeilen wenig Sinn.

  • "Solche Berichte sind das, was sie sind: die existieren, um die Nachrichtenspalten voll zu machen."
    Sie existieren aber auch, damit ein gescheiterter Politiker wie Herr Scholzen hier ausgiebig über "linke Spiessgesellen" und "besserwissende Weltverbesserer" "herummeckern" darf.

  • Sie geben aber auch einem Herrn Schleck, obschon mit keinem Wort angesprochen, die willkommene Gelegenheit, über andere Kommentarschreiber herzufallen, statt zum Inhalt des Artikels Stellung zu beziehen.
    Zum Inhalt des Artikels selbst kann man stehen wie man will. Für mich ein Spaltenfüller, welcher in meiner innerbelgischen Tageszeitung bisher keinerlei Erwähnung gefunden hat.

  • Nun kann man sich fragen, was den Herrn Fink dazu legitimiert, sich hier zu Zensor aufzuspielen, obwohl er „mit keinem Wort angesprochen“ wurde, und sich als Verteidiger eines Herrn Scholzen zu gebärden, der wohl der Letzte wäre, der das nötig hätte, ist er doch selbst einer, der über alles und jeden „herfällt“.

    Wenn das Thema in „seiner“ innerbelgischen Tageszeitung keinerlei Erwähnung gefunden hat, so sollte er mal in „L‘Echo“ vom 20.06. nachlesen: „L'objectif de la parité est en vue pour les femmes administratrices, mais pas pour les CEO.“

    Es ist bekannt, dass der Herr Scholzen generell den Frauen die Befähigung abspricht, sich zu gesellschaftlichen, politischen und hier auch wirtschaftlichen Themen zu äußern und vor allem auch sich zu engagieren. Sein diesbezügliches frauenfeindliches und völlig respektloses Vokabular ist zur Genüge bekannt.

    „Offenbar können Männer diese Jobs effektiver realisieren.“ Das resümiert seine Ansichten dazu.
    „Offenbar“, denn es ist ja bekannt, dass fast alle Firmenpleiten von großen und weniger großen Konzernen von Frauen verschuldet wurden, aber nie durch Männer, nicht wahr?

    Auch von der angesprochenen „gläsernen Decke“ hat er noch nie gehört.

    Und dass Positionen in leitender Stellung auch durch Männer „falsch besetzt“ worden sein könnten, aus Gründen, die nichts mit Kompetenz zu tun haben, ist bloß eine Fabel.

    Wer solche und ähnliche Kommentare des Herrn Scholzen liest, der fragt sich schon, was den Herrn Schmitz veranlasst haben könnte, diesen Herrn auf seine Liste nehmen zu wollen.
    Na ja, zum Glück für das PDG und die DG ist nichts daraus geworden. So kann er hier in gewohnter Weise ohne Hemmungen weiter seine „außerparlamentarische Opposition“ betreiben.

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