Das Kunsthaus NRW verfügt über etwa 5.000 Kunstwerke. Jedes Jahr wird die Sammlung um Arbeiten von Nachwuchskünstlern ergänzt. Um Werke von jungen Künstlern zu sichten, werden unter anderem die Kunsthochschulen in Düsseldorf, Köln und Münster sowie die Essener Folkwang Universität der Künste regelmäßig besucht. Der Etat für Förderankäufe enthält jährlich 200.000 Euro.
Zu der vom Land NRW finanzierten Einrichtung in Kornelimünster gehören ein Museumsbereich, ein Depot und der Kunstverleih. Über die Artothek ist etwa ein Viertel der Sammlung an Behörden wie Staatskanzlei, Ministerien, Bezirksregierungen oder bald auch an die NRW-Landesvertretung in Brüssel ausgeliehen - aber nicht nur.
Denn die Arbeiten verschwinden nicht nur im Depot oder schmücken kahle Korridore: In wechselnden Ausstellungen - und zwar bei freiem Eintritt - zeigt das Kunsthaus seine Schätze. Derzeit sind die prachtvollen, stuckverzierten Räume des ehemaligen Klosters gefüllt mit Arbeiten von Joseph Beuys, Gerhard Richter, Heinz Mack, Günther Uecker und anderen.
Zum Bestand in Kornelimünster gehören auch Arbeiten berühmter Künstler mit NRW-Bezug wie August Macke, Hans Arp, Josef Albers, Joseph Beuys, Martin Kippenberger, Gotthard Graubner, Max Ernst, Gerhard Richter oder der Fotokünstler Bernd und Hilla Becher. Längst nicht alles wird über die Artothek verliehen. Manche Arbeiten sind zu wertvoll, andere empfindlich. „Videokunst hat noch keiner ausgeliehen“. (dpa/ag)

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