Belgischer Staat vor Gericht wegen seiner Rassenpolitik im Kongo
Justiz
Lesedauer: 2 min
Der belgische Staat steht wegen seiner Rassenpolitik, die er während seiner Kolonialherrschaft im Kongo zwischen 1908 und 1960 betrieben hat, erneut vor Gericht. Der Prozess, ein Berufungsverfahren, findet am kommenden Montag und Dienstag statt. Hinter der Zivilklage stehen fünf Frauen, die Opfer der Entführung und Segregation von Mischlingskindern im Kongo geworden sind. Sie fordern, dass die Justiz den belgischen Staat für die Organisation dieses gewalttätigen Systems der Rassendiskriminierung mit weitreichenden Folgen für ihr Leben verurteilt.
Die fünf Klägerinnen beim Prozess in erster Instanz vor dem Zivilgericht im Jahr 2021
| Foto: belga
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