Die Würfel sind gefallen. Die 8,5 Millionen Wahlberechtigten im Land haben am Sonntag die Karten neu gemischt und den Prognosen zum Teil ein Schnippchen geschlagen. Die politische Landschaft ist nach rechts verschoben – nicht nur in Flandern, wo das zu erwarten war, sondern auch in der Wallonie. In Flandern hat N-VA-Chef Bart De Wever den TGV Vlaams Belang praktisch im Alleingang gestoppt, und im frankofonen Landesteil haben die Liberalen der MR und die Zentrumspartei Les Engagés die Wahlen gewonnen. Dies bietet die Möglichkeit, auf föderaler Ebene eine Mitte-rechts-Regierung (mit De Wever als Premier?) zu bilden.
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