Maßnahmen zugunsten von Feuerwehrleuten angekündigt

Jüngst beklagten Betroffene, die in einer belgischen Hilfeleistungszone tätig sind, in einem Nachbarland arbeiten und außerdem in Belgien selbstständig sind, dass sie im Fall einer Kontrolle Gefahr liefen, das im Ausland bezogene Kindergeld zurückzahlen zu müssen. Eine diesbezügliche Intervention von DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) bei der Föderalregierung habe nun Wirkung gezeigt, heißt es in einer Mitteilung. Mit dem Ziel einer baldigen Abhilfe richtete er sich an den zuständigen Föderalminister David Clarinval (MR). „Die größtenteils ehrenamtliche Arbeit der Hilfeleistungszone 6 ist von grundlegender Bedeutung für die Deutschsprachige Gemeinschaft. Durch ihre qualifizierten und wohnortnahen Dienstleistungen trägt die Hilfeleistungszone wesentlich zur Sicherheit und dem Wohlbefinden der hiesigen Bevölkerung bei. Diese Arbeit ist bemerkenswert“, erklärt Paasch. Es gelte, die Arbeit der Hilfeleistungszone durch konsequente Interventionen auf allen relevanten Entscheidungsebenen zu sichern. Gegenüber der Föderalregierung forderte er Maßnahmen ein, um die Grenzgängerproblematik in den Hilfeleistungszonen zu lösen. Clarinval sei dieser Anfrage nachgekommen und habe angekündigt, bestehende Konventionen mit den Nachbarstaaten für Arbeitnehmer auf die Situation von Selbstständigen ausweiten zu wollen. Entsprechende Gespräche mit dem zuständigen Landesinstitut für Sozialversicherung für Selbstständige (Inasti) hätten bereits stattgefunden. Paasch begrüßt die „konstruktive Haltung“ des Ministers. (red/sc)

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