Absage im Vorfeld: PDG-Wahldebatte findet ohne Schmitz und Huppertz statt

<p>Gerhard Schmitz (links) und Jolyn Huppertz (rechts) sind bei der Diskussion nicht dabei.</p>
Gerhard Schmitz (links) und Jolyn Huppertz (rechts) sind bei der Diskussion nicht dabei. | Fotos & Collage: GrenzEcho

Zum Hintergrund: GrenzEcho und BRF hatten zuvor entschieden, den Vertretern unvollständiger Listen keinen Platz auf der Bühne anzubieten, sondern sie in gesonderter Form, von der ersten Reihe aus, in die Debatte einzubinden.

Das GrenzEcho hatte dies mit redaktionellen Erwägungen begründet: Ob eine Liste vollständig ist oder nicht, ist demnach ein Hinweis für den Rückhalt in der Bevölkerung und in diesem Sinne auch für die gesellschaftliche Relevanz. BRF und GrenzEcho verweisen dabei auch auf die gängige Praxis bei solchen Formaten anderer Sender. Was die Berichterstattung zu den Wahlen angeht, so waren sowohl Gerhard Schmitz als auch Jolyn Huppertz ausführlich zu Wort gekommen und hatten genug Gelegenheit, ihre Positionen im Hinblick auf die Wahlen deutlich zu machen – unter anderem im Rahmen von Interviews mit allen Spitzenkandidaten für die PDG-Wahl.

„Dass der BRF und das GrenzEcho politische Ansichten bereits deswegen als weniger relevant betrachten, nur weil sich weniger Bürger öffentlich zu ihnen bekennen, zeugt zum einen von einer ‘Sein Fähnchen in den Wind hängen’-Haltung dieser Medien und untergräbt zum anderen das einer freien und geheimen Wahl zugrundeliegende Prinzip, dass nur die tatsächliche Meinung des Wählers Gewicht hat und nicht die öffentlich bekundete“, schreibt Gerhard Schmitz. Er wolle nicht durch seine Annahme der Einladung an der „Zurschaustellung“ seiner von BRF und GE postulierten angeblichen Bedeutungslosigkeit mitwirken, schreibt Gerhard Schmitz.

Die Liste Huppertz + Co schließt sich dieser Meinung an und wird ebenfalls nicht an der Diskussionsrunde teilnehmen. (red/sc)

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