Zur Erinnerung: Im März hatte die belgische Föderalregierung nach langen Diskussionen entschieden, eine Reform bei der Zeitungskonzession durchzuführen. Zuvor hatte sie Ende 2023 beschlossen, die Zeitungskonzession, die bisher in den Händen der belgischen Post (Bpost) lag, zu beenden. Das war der Auslöser für eine stürmische Zeit, in der unter anderem der private Anbieter PPP (für Zeitungen) in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren gegen den traditionellen Betreiber Bpost gewann.
Was ist bei den Gesprächen herausgekommen? Neu ist jetzt, dass die Verleger ab 1. Juli 2024 selbst entscheiden sollen, durch wen sie ihre Zeitungen verteilen lassen. Das GrenzEcho hat sich für Bpost entschieden.
Bis Ende 2025 unterstützt der Staat zwar mittels eines sogenannten Steuerkredits die Verleger, die so einen Teil der Zustellungskosten erstattet bekommen, die durch den Rückzug in Sachen Konzession entstehen.
Das Problem ist allerdings: Diese Steuerkredite decken keineswegs die erhebliche Kostensteigerung für die Zustellung der Tageszeitungen. Aus diesem Grund bleibt dem GrenzEcho leider keine andere Wahl, als die Preise für seine Abonnements ab dem 1. Juli 2024 zu erhöhen.
Dieser Schritt erfolgt, um auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Verteilung der Zeitungen an die Abonnenten gewährleisten zu können. Konkret wird das Printabonnement um 5,4 Prozent angehoben – das sind 2 Euro pro Monat auf Jahresabonnements.

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