Kapelle Krewinkel: Ministerin fordert Gemeinde zum Handeln auf

<p>Die Kapelle St. Eligius in Krewinkel stammt spätestens aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Sie wurde 1979 unter Schutz gestellt und wird als Kultur- und Begegnungsstätte genutzt.</p>
Die Kapelle St. Eligius in Krewinkel stammt spätestens aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Sie wurde 1979 unter Schutz gestellt und wird als Kultur- und Begegnungsstätte genutzt. | Fotos: Arno Colaris

In einem Schreiben an die Gemeinde vom 23. Mai, das die Ministerin auch unserer Redaktion zukommen ließ, erinnert Isabelle Weykmans die Gemeinde als Eigentümerin der Kapelle an ihre Erhaltungspflicht für das ehemalige Gotteshaus.

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Kommentare

  • Nach soviel Aufmerksamkeit sowohl im GE als auch in der "Spitzen Ecke" für die Kapelle in Krewinkel, müssen wir nun alle mal dorthin um 10 € (zwei Hoegaarden rosée) in eine Spendenbox zu werfen, jetzt wo bald die Sommermonate beginnen. Es müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Gemeindeverwaltung eine fachgerechte Instandsetzung der Kapelle zum Erhalt des Kulturerbes unserer Gemeinschaft vornimmt. Dafür müsste es eigentlich nicht eines Anstoßes durch das Ministerium bedürfen. Generell fällt mir schon seit Jahren auf, dass die Gemeinden nicht sehr viel Engagement zeigen, wenn es um den Erhalt unseres Kulturerbes geht, obschon sich das Ministerium redlich bemüht. Man muss es mal sagen, auch weil jetzt bald Gemeinderatswahlen anstehen.
    Aber natürlich sollte auch die Zivilgesellschaft mehr Einsatz und Interesse zeigen. Insofern ist es schade, dass die Unterstützer der Kapelle Krewinkel ja mangels Interesse aufhören mussten.. Vielleicht sollte man trotzdem nicht aufgeben und Bürger und Firmen mal ansprechen, um eine dauerhafte Instandhaltung und Bestandssicherung zu gewährleisten. In Hauset haben unsere Vorfahren aufgrund ausschließlich privater Initiativen und großzügiger Spenden den Erhalt der St. Rochus-Kapelle abgesichert. Das war einmal um 1900 durch den aus Südlimburg stammenden Gutsbesitzer van Weersth, und 1995 durch den Gönner Professor Nieberding, der aus Antwerpen stammte aber in Hauset verwurzelt war. Es müsste doch auch in Büllingen möglich sein, hier etwas zu bewegen. Viele Grüße in die Eifel.

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