Edmund Stoffels gibt Wahlempfehlung für ProDG ab – Und für die Wallonie weiterhin PS/SP

<p>Edmund Stoffels</p>
Edmund Stoffels | Archivbild: David Hagemann

„Auch wenn ich nach den Erfahrungen von 2019 selbst nicht mehr Kandidat für die Wahlen bin, habe ich mich entschieden, der kommenden DG-Regierung ehrenamtlich zu helfen, die Kompetenzen für Raumordnung und Wohnungsbau zu gestalten. Angesichts der Bedeutung dieser und anderer Themen für den Alltag der Bürger und Betriebe bin ich überzeugt, dass es in der kommenden Legislatur einer stabilen Mehrheit im PDG mit mehr als 13 von 25 Sitzen bedarf, die zielstrebig u.a. diese beiden Materien bearbeitet. Und dass die beiden Ebenen der Politik, DG und Wallonie, im Interesse der Menschen, der Betriebe, der Einrichtungen partnerschaftlich zusammen arbeiten“, schreibt Edmund Stoffels. Bei den PDG-Wahlen unterstütze er den Ameler Schöffen Stephan Wiesemes, der auf Platz 12 der ProDG-Liste kandidiert. Mit ihm habe er gemeinsam die Konflikte in der Industriezone Kaiserbaracke bearbeitet, so Stoffels. Er nennt aber auch Spitzenkandidat Oliver Paasch, „mit dem ich viele Ideen zu den beiden Kompetenzbereichen Raumordnung und Wohnungsbau teile“, so Edmund Stoffels.

Für das Parlament der Wallonischen Region spricht er sich im Bezirk Verviers dagegen für die PS/SP aus: für Spitzenkandidatin Valérie Dejardin („als Bürgermeisterin von Limbourg hat sie die Überschwemmung meisterlich angepackt“) und für den Zweitplatzierten Patrick Spies (“der sich auf die grundlegenden Themen wie Wohnungsbau, Fachkräftemangel, Wasserpolitik, Arten- und Klimaschutz usw. konzentriert“). Edmund Stoffels: „Je mehr Wähler aus der DG auch Valérie unterstützen, umso mehr Listenstimmen können auf Patrick übertragen werden.“ ProDG tritt nicht bei den Regionalwahlen an.

Edmund Stoffels beantwortet selbst die Frage, warum er unterschiedlich bei den Wahlen zum PDG und zum wallonischen Parlament abstimmen wolle. „Beide Ebenen der Politik arbeiten komplementär zueinander. Und je besser beide Ebenen der Politik miteinander kooperieren, umso interessanter sind die Ergebnisse für die Menschen, die Betriebe oder die Einrichtungen in der DG. Beide Ebenen brauchen Koalitionen, die von starken Fraktionen und von Personen mit Regierungserfahrung geführt werden, denen aber auch Abgeordnete angehören, die jenseits politischer Trampelpfade für zeitgemäße Lösungen zu drängenden Fragen sorgen. Es bedarf für die Wallonie und die DG konkreter Impulse (mit finanzieller Unterstützung Europas), um Zukunftstechnologien anzusiedeln und die Beschäftigungsquote weiter anzuheben“, schreibt Edmund Stoffels, der sich im Streit von der SP getrennt hatte. (red/sc)

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