„Kürzlich war der Tageszeitung zu entnehmen, dass die freiwilligen Feuerwehrleute mit Personalproblemen kämpfen, da die erforderlichen Weiterbildungen im Rahmen des bezahlten Bildungsurlaubs nicht anerkannt würden“, heißt es in einer Pressemitteilung von ProDG-Ministerin Lydia Klinkenberg, in der sie klarstellt, dass die Nicht-Anerkennung nicht an der DG-Regierung liege. Dazu habe es bereits einige Austausche mit der Feuerwehr gegeben. Des Weiteren kündigt die Ministerin in dem Schreiben an, dass am Robert-Schuman-Institut (RSI) in Eupen ab September 2025 eine neue Abteilung „Sicherheit“ an den Start gehen soll.
Gemeinsam mit Vertretern der Hilfsleistungszone DG habe man in den letzten Monaten mehrfach zu dieser Problematik ausgetauscht, berichtet die Ministerin. Beim letzten Austausch sei der Feuerwehr mitgeteilt worden, welche administrativen Schritte unternommen werden müssen, damit die Weiterbildungen im Rahmen des bezahlten Bildungsurlaubs anerkannt werden können. „Es besteht die Möglichkeit, die Weiterbildungen anerkennen zu lassen. Konkret muss dazu das Innenministerium die Anträge auf Anerkennung der Weiterbildungen für den bezahlten Bildungsurlaub stellen, da die Feuerwehrschule in Lüttich die Ausbildung organisiert“, informiert die ProDG-Politikerin. Wenn dieser Antrag vorliege, dann könne und werde die Regierung diesen selbstverständlich umgehend genehmigen. Von Seiten der DG seien also die Weichen für eine Anerkennung der Weiterbildungen schon im letzten Jahr gestellt worden, um dem Fachkräftemangel bei der Feuerwehr aktiv entgegenzuwirken, so die Ministerin laut Mitteilung, in der sie außerdem ankündigt, dass am RSI im Schuljahr 2025-2026 zudem eine neue Studienrichtung eröffnet werde. In dieser Studienrichtung sollen die Schüler auf eine Karriere und den Einstieg bei Polizei, Feuerwehr, Armee und Rettungs- sowie Sicherheitsdiensten vorbereitet werden.
„Es handelt sich um lebenserhaltende und damit lebenswichtige Berufsbilder. Daher halte ich die Gründung dieser Abteilung am RSI für einen wichtigen und richtigen Schritt im Kampf gegen Fachkräftemangel und unterstütze persönlich als GUW-Schulträgerin diese Abteilung“, wird die Ministerin in dem Schreiben abschließend zitiert. (red/kupo)
Hintergrundinformationen zum bezahlten Bildungsurlaub: Ostbelgien Bildung - Der bezahlte Bildungsurlaub

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