Bauerngilden feierten Fest zu Ehren der heiligen Brigida

<p>Die Mitglieder der zusammengeschlossenen Bauerngilden aus Bütgenbach-Berg, Weywertz, Elsenborn, Nidrum, Rocherath-Krinkelt und Wirtzfeld feierten das Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Landwirte, der heiligen Brigida.</p>
Die Mitglieder der zusammengeschlossenen Bauerngilden aus Bütgenbach-Berg, Weywertz, Elsenborn, Nidrum, Rocherath-Krinkelt und Wirtzfeld feierten das Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Landwirte, der heiligen Brigida. | Lothar Klinges

Seit jeher feierte die Bauerngilde Elsenborn das Brigida-Fest. Gilt doch die Heilige als Patronin der Bauern. Diese Tradition führen die inzwischen zusammengeschlossenen Gilden aus Bütgenbach-Berg, Weywertz, Elsenborn, Nidrum, Rocherath-Krinkelt und Wirtzfeld weiter.

Reihum gestalten die Mitglieder der jeweiligen Pfarren diesen Festabend, der mit einem Gottesdienst beginnt. Während das Fest in Nidrum stattfand, feierten die 27 Landwirte den Gottesdienst in der Elsenborner Ersatzkirche, in der ehemaligen Gaststätte Leinen-Thönnes.

Brigida ist das Fest zur wirklichen Mitte des Winters. Im Jahreskreis befinden wir uns in der Zeit, in der die Tage wieder merklich länger werden, die Sonne deutlich an Kraft gewinnt und die Natur langsam wieder erwacht. Brigida erweckt das Leben, welches den Winter über unter der Erde geschlafen hat. Nach dem Gottesdienst, bei dem nach altem Brauch das Brigida-Brot gesegnet und an die Landwirte verteilt wurde, fand sich die Gruppe zur Studienversammlung zum Thema „Der Landwirt im Dialog mit dem Bürger“ mit Gerd Brüls, dem Bezirksleiter der Ländlichen Gilden ein. Der Vortrag gab Einsicht in die Bedeutung eines guten Dialogs.

Gerd Brüls gab hierzu hilfreiche Tipps. Es gibt einige Achtsamkeiten, die einen guten Dialog unterstützen. Die Offenheit und die Neugierde, der Respekt und das Vertrauen, die Verlangsamung und die Stille, das Erkunden und das In-der-Schwebe-Halten von Urteil und Bewertung, das Sprechen und Zuhören von Herzen. Dialog führt zu mehr Beziehung, zu anderen ebenso, wie zu uns selbst. Diese Beziehungsqualität ist ein wichtiger Pfeiler für ein erfülltes Leben und Arbeiten in Gemeinschaft.

Das Fest klang mit einem Essen im Nidrumer Restaurant „Vier Jahreszeiten“ in gemütlicher Runde aus.

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