Eine Studie der Christlichen Krankenkasse (MC) legt offen, dass in Belgien die medikamentöse Behandlung von ADHS bei Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 17 Jahren besorgniserregend zunimmt. Die Analyse offenbart eine Zunahme um 20 Prozent innerhalb der letzten neun Jahre in dieser Altersgruppe, wobei die Medikation oft nicht auf festen wissenschaftlichen Daten basiert.
Eine Packung des Medikaments Ritalin des Herstellers Novartis steht auf einem Tisch, an dem ein zehnjähriger Junge seine Hausaufgaben erledigt.
| Illustrationsfoto: picture alliance
„Um die Tendenz zur Medikation bei ADHS zu verlangsamen, ist es an der Zeit, insbesondere Lehrer und medizinisches Personal bezüglich der ADHS-Spezifika weiterzubilden“, mahnen die Verfasser der Studie.
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