„Lidar“ blitzt jetzt im Weismeser Zentrum

Verkehr

Das sogenannte Blitzmessgerät Lidar verrichtet seinen Dienst derzeit auf der Rue d‘Eupen in Weismes. | Foto: Allan Bastin

Nachdem das sogenannte Blitzmessgerät Lidar (Light Detection and Ranging) in der vergangenen Woche m Friedhof in Ligneuville vorzufinden war, blitzt es seit Dienstagmorgen auf der Rue d‘Eupen in Weismes.

Von Allan Bastin

Aufgestellt wurde die Säule gegenüber des Schuhgeschäftes Melotte, unweit des Dorfzentrums. Dass einige Verkehrsteilnehmer in die Radarfalle tappen werden, ist

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  1. Tolle Sichtbehinderung direkt am Fussgängerübergang ! Wenn parkende Pkw’s einen Mindestabstand vom Fussgängerübergang einhalten müssen, warum diese Kiste nicht ? Damit ist dann auch schon die ‚legalität des Standortes‘ dieser Blitze beanstandbar… Und die gegenüber liegenden Bewohner werden womöglich auch noch belästigt, denn wenn ein Foto gemacht wird, was erfasst die Kiste vom Inneren der Geschäfte und Wohnhäuser? Womöglich aus den Schlafzimmern ?
    Dann müsste die Polizei (die sich ja vor dem Gesetz korrekt verhält) all diesen Anwohnern alle Fotos vorlegen, damit diese bestätigen können, dass ihre Privatsphäre gewart ist und bleibt ! Allerdings würde dadurch die Privatsphäre des geblitzten Verkehrsbetroffenen missachtet, wenn dritten diese Fotos gezeigt werden müssen ! Oder haben die betroffenen Anwohner Reflektionsfolien bekommen, die sie auf die Fenster kleben sollten, zum Schutz ihrer Privatsphäre ?
    Und ständig von Radarstrahlung und/oder Laserstrahlen beschossen zu werden ist bestimmt auch nicht der Gesundheit zuträglich! Haben die betroffenen Anwohner dazu ihre Zustimmung geben müssen? Und wenn ja, sind diese dann haftbar für eventuelle ‚Falschblitzen‘ ? Wieviele ‚Falschblitzen‘ produzieren diese Kisten ? Weiss man das ?
    MfG
    Ein besorgter Bürger

    1. Lieber Herr E. Michaelis;
      Zu Ihren Satz;…Und ständig von Radarstrahlung…usw…
      Wenn Sie dann doch so besorgt(!!!) sind um „das Wohlergehens der Anwohner“ auf diesen Straßenabschnitt, frage ich mich ob Sie auch so „besorgt“ sind wenn es um die „Unsichtbare Strahlung im Alltag“ handelt???
      Einige Beispiele:
      Die Handys mit all ihre diversen Möglichkeiten die von Telefonieren geht bis zum auf Abstand Regeln des Garagentores bzw. die Jalousien oder das Einschalten der Heizung(Alles möglich heutzutage).
      Das „WIFI“…denn mittlerweile kann man auf Abstand den Kopierer Zuhause benutzen…
      Nur 2 Beispiele…
      Halten Sie sich ganz einfach an der vorgeschriebene Geschwindigkeit und das Problem löst sich von selbst…

  2. Sehr geehrter Herr Piersoul,
    Ihre erste Frage können Sie sich selbst beantworten, denn Radarstrahlung ist schliesslich eine ‚unsichtbare Strahlung im Alltag‘. Oder wollen Sie behaupten, sie könnten Radarstrahlung mit blossem Auge sehen ?
    Und ob ich mich oder Sie sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, wird die Radarkiste nicht davon abhalten die dortigen Anwohner zu bestrahlen ! Ich wüste nicht, was für ein Problem sich damit von selbst lösen würden – die Kiste strahlt auch ohne Verkehr ! Das gezeigte Foto lässt ja erkennen, das die Höhe der Anlage genau in Richtung ‚erste Etage‘ der tiefer liegenden Häuser zeigt.
    Was ihre eigenen strahlenden Geräte zuhause angeht, ja, auch das sollten die Leute nicht ohne Sorge betrachten und handhaben, aber da haben sie schliesslich die Nutzungskontrolle (an oder aus) ! Über die Blitzer-Kiste da draussen, vor den Fenstern, nicht ! Und die bläst mit einer ganz anderen Leistung durch die Gegend, wie ihre Geräte im Haus!
    Das Wohlergehen aller betrifft jeden von uns!
    MfG

  3. Es ehrt Sie; Herr Michaelis, dass Sie sich um die Intimität der Anwohner in ihren Schlafgemächern sorgen, aber vielleicht könnten Sie dennoch mal erklären, wie so ein Radarmessgerät, das pro Tag (und Nacht) hoffentlich nur ein paarmal blitzt, und das doch wohl eher auf die Fahrbahnen fokussiert ist, im rechten Winkel in die parallel dazu stehenden Häuser hineinsehen könnte, um scharfe Foto vom dort stattfindenden Bettgeschehen zu machen?

    Da Sie anscheinend genauestens über diese Geräte Bescheid wissen, könnten Sie uns Laien doch auch mal erläutern, mit wie viel Leistung die denn nun „durch die Gegend blasen“.

    Dass das Gerät eventuell das Gesichtsfeld von Autofahrern und Fußgängern einschränken könnte, wäre möglich. Das ist aber auch der einzige Punkt, der erwähnenswert scheint.

    Dass dieses Gerät dazu beitragen könnte, dass manche Fußgänger – und auch Radfahrer, der Ravel verläuft ein paar Meter weiter -, ihre Gesundheit und vielleicht auch ihr Leben behalten, scheint Ihnen in Ihrer Sorge um die Bettgeschichten der Anwohner keiner Erwähnung wert zu sein.

    Ich weiß nicht, ob Sie diese Straße kennen, aber bevor sie durch verschiedene Maßnahmen (Kreisverkehre, Bodenschwelle, Fahrbahnteilung) entschärft wurde, war sie aus beiden Richtungen wegen ihrer Abschüssigkeit eine arge Rennstrecke. Anscheinend reichte das aber immer noch nicht aus, um die Autofahrer zu nötigen, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Sonst hätte es keines Radargerätes bedurft.

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