Verfahren gegen Jost Group endet mit Vergleich – schlimmste Anschuldigungen fallengelassen
Justiz
Von Oswald Schröder
Lesedauer: 2 min
Aus ostbelgischer Sicht war es eines der spannendsten Gerichtsverfahren der letzten Jahre. Nun hat am Mittwoch die Lütticher Ratskammer alle schweren Anschuldigungen – Menschenhandel, Geldwäsche und Gründung einer kriminellen Vereinigung – gegen Roland Jost, seine engsten Mitarbeiter und seine Gruppe fallengelassen und einem Vergleich zugestimmt. Roland Jost wird sich später für einige sozialrechtliche Vorwürfe vor einem Strafgericht verantworten müssen. Seine Mitarbeiter wurden freigesprochen.
Im Trilogiport nahe Lüttich wächst die Jost Group seit Jahren. Mit dem Ende des spektakulären Gerichtsverfahrens kann Roland Jost sich nun ganz der Zukunft zuwenden.
| Foto: GE-Archiv
Roland Jost, vier seiner Mitarbeiter und acht zu der Jost Gruppe gehörenden Unternehmen waren, grob formuliert, Verstöße gegen die in der EU gültigen Rechtsvorschriften in Sachen grenzüberschreitender Transporte vorgeworfen worden.
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Von Rainer Manz - Donnerstag 20 Januar 2022, 10:16
Traurig, wer in Belgien Geld hat kann Straftaten begehen, er kann sich ja freikaufen.
Von Ralf Hennen - Donnerstag 20 Januar 2022, 12:49
Vor 15 Monaten ist ein Jost LKW, mit Zulassung in Rumänien ,in mein geparktes Auto gefahren.Bis Heute ist es nicht mit der Versicherung geregelt. Soviel zu Gerechtigkeit
Von Jean Leon - Freitag 21 Januar 2022, 17:07
Alles ist käuflich!
Von Christian Binz - Samstag 22 Januar 2022, 15:50
Alles falsch !
Es handelt sich um einen Vergleich, also eine win-win-Situation. Für den Staat sind heute die 30 Millionen sicher. Dass die Justizbehörden Vergleiche abschließen können ist gesetzlich vorgesehen und wirtschaftlich gerechtfertigt. Ob die Moral und die "Justiz" dabei auf ihre Kosten kommen; ist eine andere Sache!
Von Rainer Meyer - Sonntag 23 Januar 2022, 09:07
Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen.
Kommentare
Traurig, wer in Belgien Geld hat kann Straftaten begehen, er kann sich ja freikaufen.
Vor 15 Monaten ist ein Jost LKW, mit Zulassung in Rumänien ,in mein geparktes Auto gefahren.Bis Heute ist es nicht mit der Versicherung geregelt. Soviel zu Gerechtigkeit
Alles ist käuflich!
Alles falsch !
Es handelt sich um einen Vergleich, also eine win-win-Situation. Für den Staat sind heute die 30 Millionen sicher. Dass die Justizbehörden Vergleiche abschließen können ist gesetzlich vorgesehen und wirtschaftlich gerechtfertigt. Ob die Moral und die "Justiz" dabei auf ihre Kosten kommen; ist eine andere Sache!
Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen.
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