Medienkompetenz der Jugendlichen stärken

Projekt

Mit Xavier Vasbinder, Zarah Rahimzadeh, Nina Schlenter und Leonie Henrotte (v.l.n.r.) nahmen auch vier Schüler des Eupener Robert-Schuman-Instituts an dem Projekt „Medienscouts NRW“ teil. | Foto: privat

Digitale Medien sind in der heutigen Welt allgegenwärtig. So wachsen Kinder und Jugendliche ganz selbstverständlich mit dem Internet und seinen Möglichkeiten auf. Sie erleben die digitalisierte Welt in ihrer beachtlichen Vielfalt, benötigen jedoch Medienkompetenz, um sie richtig nutzen zu können.

Um die Medienkompetenz der Jugendlichen zu stärken, sodass sie digitale Medien selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen können, bietet das Projekt „Medienscouts NRW“ der Landesanstalt für Medien NRW einen ganz neuen Ansatz. Es bildet Jugendliche zu Medienscouts aus, wobei die eigene Medienkompetenz erweitert und das erlangte Wissen an die Mitschüler weitergeben wird.

Die Arbeit der Medienscouts basiert auf der sogenannten Peer Education, die den Ansatz verfolgt, dass Jugendliche gerne von anderen Jugendlichen lernen, da sie beispielsweise aufgrund eines ähnlichen Mediennutzungsverhaltens als Experten der eigenen medialen Lebenswelt, zielgruppenadäquat aufklären und beraten können.

So wurden, mit Unterstützung des Euregionalen Medienzentrums in Aachen und unter Leitung der Referentinnen Melanie Kabus und Kristin Langer, während fünf Workshop-Tagen die Vertreter von neun Schulen zu Medienscouts ausgebildet.

Neben acht Schulen aus der Städteregion Aachen nahm auch das Robert-Schuman-Institut (RSI) Eupen mit vier Schülern und zwei Lehrerinnen teil. Dabei wurden Grundkenntnisse in den Themenbereichen Handy/Smartphone, digitale Spiele, Internetsicherheit und soziale Netzwerke vermittelt. Um in der Schule auch als Ansprechpartner dienen zu können, trainierten die Schüler und Lehrerinnen einige Grundlagen der Gesprächsführung und des Konfliktmanagements.

Am Donnerstag, 7. Februar, erhielten alle Teilnehmer den Qualifizierungsnachweis, somit kann die Arbeit als ausgebildete Medienscouts beginnen. Die Schüler des Robert-Schuman-Instituts werden mit der Unterstützung ihrer Lehrerinnen selbstständig als Referenten an ihrer Schule agieren: sie werden Mitschüler qualifizieren und ihnen als Ansprechpartner für Medienfragen zur Seite stehen.

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