Spannende Schlussphase und noch mehr Verletzte: Eupen erkämpft Punkt

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Machte den späten Punkt gegen Stavelot klar: Eupens Kapitän Dean Vanaschen (Mitte). | Foto: Mirsamir Salahov

Die Blau-Weißen waren die spielbestimmende Mannschaft, doch Stavelot war hinten sehr gut organisiert. Der in den letzten Wochen aufstrebende Ben Neumann musste bereits nach 13 Minuten ausgewechselt werden, nachdem er mit voller Geschwindigkeit mit der Schulter auf den Steinboden aufgeschlagen war. Wenig später verletzte sich Gino Zimmer erneut. „Bis dahin hatten wir das Spiel in der Hand. Die Wechsel haben sich sehr bemerkbar gemacht“, bedauert Trainer Patrick Kriescher. Das Spiel war zäh und nur von wenigen Großchancen geprägt. Vor allem Adrien Pelzer verbrachte im Eupener Tor einen entspannten Nachmittag. Zwar arbeitete sich Stavelot mehrere Male gefährlich vor, jedoch ohne zum Abschluss zu kommen. „Ihre Defensive hat gut halten. Sie haben uns das Leben schwer gemacht.“

In der Schlussphase ging es dann heiß her: Stavelots Kapitän Johan Troch wurde in die Tiefe am Rande des Abseits geschickt und traf zum 1:0 (81.). Fünf Minuten später folgte die Antwort, denn der andere Kapitän, Dean Vanaschen, stand bei einer Colle-Ecke erneut goldrichtig, als der Ball über mehrere Stationen in seine Füße sprang. „In solchen Situationen ist Dean einfach super wichtig für uns. Das macht einen Führungsspieler aus. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, das ist der positive Punkt. Das hat mir bei manchen Spielern in den vergangenen Wochen teilweise etwas gefehlt“, so Kriescher. (ta)

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