Am kommenden Sonntag (20 Uhr) haben die Eupenerinnen die Chance, die Verhältnisse geradezubiegen. Dann steigt das Rückspiel in der nordmazedonischen Hauptstadt.
Eupen 39:45 Gjorche Petrov
Vor rund 400 Zuschauern am Stockerbergerweg konterte Céline Clermont das Siebenmeter-1:0 der Gäste mit dem direkten Ausgleich und dem Führungstreffer (2:1, 3.). Torfrau Geetrui Vautmans brauchte keine Aufwärmzeit und war schnell mit mehreren Paraden zur Stelle. Trotzdem holten sich die Nordmazedonierinnen ihren Vorteil wieder zurück (4:2, 4.). Sechs Tore nach vier Minuten: Beide Teams hielten nicht viel von einem ruhigen Spielaufbau, sondern suchten direkt den Abschluss.
Dank dreier Buerschaper-Treffer hielt Eupen den Anschluss und glich durch Kaye Kriescher zum 6:6 aus (8.). Und wieder das gleiche Spielchen: Petrov zog auf vier Tore weg, die KTSV kam unter anderem wegen des ersten Treffers von Linksaußen Jodie Nüchtern zurück (10:11, 13.). Es blieb eine ziemlich flotte Partie mit vielen Toren aus der sogenannten ersten Welle (13:15, 19.). Gen Ende des ersten Durchgangs profitierte Petrov von einigen Eupener Schwächen, sowohl defensiv als auch offensiv, doch hielten Giulia Addis und Co. den Schaden durch zwei Tore in den letzten Sekunden in Grenzen (19:23 zur Pause).

Jodie Nüchtern meldete Eupen per Hattrick im zweiten Durchgang an, während Elisabeth Pohen – für Vautmans nun zwischen den Pfosten – ihren Kasten sauber hielt (23:24, 34.). Insgesamt veränderte sich das Bild im Vergleich zur ersten Halbzeit vorerst aber nicht: Petrov zog auf vier bis fünf Tore davon, Eupen ließ sich in einer weiterhin sehr torreichen Partie nicht lange abwimmeln (27:30, 40.).
Allerdings kam Skopje vermehrt zu einfachen Treffern, für die die KTSV härter schuften musste. Und selbst die ganz großen Chancen halfen nun nicht mehr: Kaye Kriescher traf nur die Latte (29:34, 45.), Chelsea Buttau beim Konter die Hallenwand (31:36, 47.).
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Die Reinertz-Sieben steckte nicht auf und kämpfte sich, getragen von der Halle, in die Partie zurück. Céline Clermont warf das 36:38 (50.). Näher kam Eupen aber nicht heran, da auch Petrov das Torewerfen nicht einstellte, wieder auf 41:36 davonzog (53.) und seinen Vorsprung bis zum Schluss sogar weiter ausbaute als je zuvor.


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