De Wever: „Gewaltspirale dreht sich gnadenlos weiter“

<p>„Der Terroranschlag am 7. Oktober war das schlimmste Verbrechen gegen das jüdische Volk seit dem Holocaust“, erklärte Bürgermeister Bart De Wever (N-VA).</p>
„Der Terroranschlag am 7. Oktober war das schlimmste Verbrechen gegen das jüdische Volk seit dem Holocaust“, erklärte Bürgermeister Bart De Wever (N-VA).

„Siebenundsechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sehen wir uns erneut mit der Unfähigkeit der Menschen konfrontiert, in Frieden miteinander zu leben“, schloss der Bürgermeister. „Die Vorstellung von Waffenstillstand schmeckt jetzt bitter. Selbst dieser Traum erwies sich als Illusion“, sagte er mit Verweis auf die Situation in der Ukraine.

„Noch zäher und komplexer ist der erneut entflammte Konflikt im Nahen Osten“, fuhr De Wever fort. „Der Terroranschlag am 7. Oktober war das schlimmste Verbrechen gegen das jüdische Volk seit dem Holocaust. Und es war ein Massaker, das nicht nur gegen die Juden oder gegen Israel gerichtet war; die Terroristen töteten oder nahmen jeden Westler gefangen, den sie in die Hände bekamen.“

Am Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs erklang am Samstagvormittag der Chor des Waelrant-Jugendchors, bevor eine Minute Stille eingelegt wurde. Danach folgten elf Kanonenschüsse und eine Flugshow als Hommage an alle Kriegsopfer. Auch am Denkmal der Gefallenen im Stadtpark an der Rubenslei und an vielen anderen Orten in der Provinz fand eine Gedenkveranstaltung statt.

Nach der Abschlusszeremonie im Schoonselhof wurde weiterhin verschiedenen Ehrengräbern gehuldigt: dem Carré Français, den Commonwealth-Kriegsgräbern, dem Denkmal für militärische und zivile Opfer des Zweiten Weltkriegs und am Denkmal für den unbekannten Soldaten aus Dachau.

Im Hauptbahnhof wurde auch eine mobile Friedenswand aufgestellt. Die Wand beginnt als leinwandfreies Bild mit der Frage: „Wie sieht für dich eine friedliche Stadt aus?“ Passanten werden eingeladen, die Frage auf kreative Weise zu beantworten. (belga/lsk)

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