Belgiens Schulen schlagen Alarm - Radikalisierung und Polarisierung werden zum Problem

<p>Belgiens Schulen schlagen Alarm - Radikalisierung und Polarisierung werden zum Problem</p>
Illustrationsbild: dpa

Immer mehr Schulen, primär in den Großstädten, sehen sich mit zunehmend radikalen Äußerungen und Verhaltensweisen von Schülern konfrontiert. Einige davon sind laut Angaben von „De Tijd“ islamistisch inspiriert.

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Kommentare

  • 2007 schrieb der herausragende britische Journalist, Autor, Literatur- und Kulturkritiker Christopher Hitchens (leider viel zu früh nach einer Krebserkrankung 2011 verstorben) ein viel beachtetes Buch mit dem Titel: „Der Herr ist kein Hirte - Wie Religion die Welt vergiftet“.

    Treffend beschrieben als „Ein schonungsloses und von beeindruckender Sachkenntnis zeugendes Plädoyer… für die Notwendigkeit einer neuen Aufklärung.“

    Angesichts der in diesem Artikel geschilderten Entwicklung religiöser Verblendung, Indoktrinierung und Radikalisierung und auch der erneut aufflammenden religiös bzw. pseudoreligiös motivierten Gewalt mitten in Europa, ein Buch, das auch 16 Jahre später von seiner Aktualität nichts eingebüßt hat.

    Die Schule wäre eine geeigneter Ort, religiöser Indoktrinierung und Radikalisierung mit all ihren trennenden, spaltenden und… vergiftenden Folgen entgegen zu treten.
    Worauf warten die politisch Verantwortlichen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die dazu beitragen könnten? U.a. durch ein Abschaffen/Ersetzen des trennenden, weil nach Konfessionen getrennten Bekenntnis-Religionsunterrichtes an unseren Schulen, der sich einer inhaltlichen Kontrolle weitestgehend entzieht.

    Es fehlt in der DG allein der politische Mut.

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