KAE-Schüler unterziehen sich Potenzialanalyse

<p>Die Eupener Sekundarschüler nahmen das Angebot in Aachen gerne an.</p>
Die Eupener Sekundarschüler nahmen das Angebot in Aachen gerne an. | privat

Unterstützungsmaßnahmen für schulische Berufsorientierung sind zahlreich (Kaleido, Jugendinformationszentren, ADG, BIZ-Mobil,…), jedoch beklagen nach wie vor viele Abiturienten, nicht ausreichend bei der Berufswahl unterstützt zu werden. „Im persönlichen Gespräch mit Abiturienten kristallisierte sich schnell heraus, dass die Schüler mit den bestehenden Maßnahmen und Werkzeugen zur Berufs- und Studienwahlvorbereitung nicht zufrieden sind. Alle waren sich einig: Die Tests und Fragebögen sind zu oberflächlich, die Resultate nicht persönlich genug. Auch wird das Thema noch zu wenig in den Unterricht integriert. Unsere Schüler müssen befähigt werden, eine sinnvolle Entscheidung über ihren Ausbildungs- oder Studienweg zu fällen. Die Potenzialanalyse ist dazu ein interessantes Instrument und legt einen wichtigen Grundstein für weitere Schritte in Richtung Berufsorientierung“, bestätigt Bildungsminister Harald Mollers (ProDG). Ob künstlerische Gestaltung eines Lebenslaufs, Zusammenbau und Programmierung eines Roboters aus Legosteinen oder Organisation einer Pressekonferenz – diesen Aufgaben stellten sich die Schüler des KAE. Unter der Leitung und Aufsicht des Instituts für Unternehmenskybernetik der RWTH Aachen nahmen sie an einer Potenzialanalyse teil. Ziel dabei war es, eine erste stärken- und handlungsorientierte Analyse der Interessen und Fähigkeiten der Schüler durchzuführen. Das Interesse und die Motivation der Schüler sollen geweckt werden, damit sie sich möglichst früh und aktiv mit ihrer Zukunft beschäftigen. Das Angebot ist Teil des Pilotprojekts „Berufsorientierung, Ausbildungs- und Studienberatung in den Schulen“ am KAE.

Die für Jugend und Beschäftigung zuständige Ministerin Isabelle Weykmans (PFF) und Bildungsminister Harald Mollers waren bei der Potenzialanalyse in Aachen ebenfalls vor Ort. Gemeinsam mit den Schülern nahmen sie an der Disziplin „Einführung in die Robotik und Bau eines Rescue-Roboters“ teil.

In einigen Wochen folgt die Auswertung der verschiedenen Aufgaben in Form von individuellem Feedback an die Schüler. Dabei erfahren sie mehr über ihre Stärken, Schwächen und Interessen und lernen, sich selbst besser einzuschätzen. (red)

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