JFF hat neuen Vorstand: „Nicht nur mitreden, sondern mitmachen.“

<p>Der neue Vorstand der ostbelgischen Jungliberalen</p>
Der neue Vorstand der ostbelgischen Jungliberalen | Foto: JFF

Piront und Wertz wollen sich im letzten Jahr der Legislatur verstärkt auf ihre Mandate im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG), beziehungsweise im Raerener Gemeinderat konzentrieren. „Natürlich bleiben wir der JFF erhalten. Nur ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Dazu gehört nun einmal, sich von der Spitze zurückzuziehen, um mehr Zeit für die Mandate und die Menschen vor Ort zu haben“, so die scheidenden liberalen Jungpolitiker.

Vor diesem Hintergrund hätten die JFF-Mitglieder während der letzten Generalversammlung die Nachfolger im Vorstand bestimmt, heißt es weiter. „Das Resultat war eindeutig: Die neuen Vorstandsmitglieder wurden allesamt einstimmig bestimmt“, so die JFF. Die neue Präsidentin, die 23-jährige Lontzenerin Maëlle Locht, arbeitet zurzeit als Buchhalterin in einem hiesigen Steuerberatungsbüro. Ihr Vizepräsident, der 30-jährige Eupener Donovan Niessen, ist Mitarbeiter der PFF-Fraktion im PDG. Er sehe sich „als Bindeglied zwischen Parteiarbeit und Jugendorganisation“.

Weitere Mitglieder im Vorstand sind Jérôme Josten (27, Rocherath, Schatzmeister), Daniel Müller (31, Amel, politischer Sekretär) sowie Alicia Mersch (25, St. Vith, Schriftführerin). Der neue Vorstand habe sich neben der Vorbereitung der anstehenden Wahlen vorwiegend die Besetzung der klassischen liberalen Themen auf die Fahne geschrieben. Dazu Maëlle Locht: „Die JFF steht natürlich für den Mittelstand. Das beweisen schon allein die Berufe, die im Vorstand und in der Gruppe vertreten sind: Technische Zeichner, Qualitätsmanager und sogar eine Juristin befinden sich in unseren Reihen. Das ist ein äußerst guter Mix für unsere Jugendorganisation.“ Die JFF möchte den Mittelstand ansprechen und das gehe, so die Mitteilung, nur, indem dieser mit am Tisch sitze.

Neben den Kontakten ins Inland werde die JFF auch verstärkt die Kontakte zu anderen liberalen Organisationen im Ausland suchen und ausbauen. Diese Beziehung seien wichtig, um sich in der Grenzregion auszutauschen. „Wir brauchen nur über die Grenze zu schauen, um zu sehen, dass ein guter Kontakt in die Nachbarländer wichtig ist“, so Locht. Ostbelgien sei keine Insel. „Um uns Gehör zu verschaffen, stehen wir auch in einem engen Austausch mit Jungliberalen in Brüssel und in der Provinz Lüttich. Das Wahljahr steht vor der Tür und wir wollen nicht nur mitreden, sondern mitmachen.“ (red/svm)

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