Deutschsprachige und Französische Gemeinschaft stellen Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit vor

Zur Erinnerung: Im Dezember 2020 beschlossen die Ministerpräsidenten Oliver Paasch (ProDG) und Pierre-Yves Jeholet (MR), das jährliche Kooperationsprogramm zwischen den beiden Gemeinschaften auf einen Zeitraum von drei Jahren auszudehnen und legten dabei ein Arbeitsprogramm 2021-2024 fest. Der vorliegende Zweijahresbericht ermöglicht nun einen Rückblick auf die verschiedenen gemeinsamen Aktionen, die in den letzten zwei Jahren in den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur, Audiovisuelles und Medien, Justizhäuser, Sport oder Jugendhilfe durchgeführt wurden. Er hebt außerdem die zahlreichen Kooperationsmaßnahmen hervor, die ergriffen werden, um die Kräfte der beiden Gemeinschaften im Dienste der deutsch- und französischsprachigen Bürger Belgiens bestmöglich zu bündeln, hieß es in einer Mitteilung.

Ministerpräsident Oliver Paasch: „Die Beziehungen zu unseren frankofonen Nachbarn sind sehr intensiv und geprägt von gemeinsamen Vorhaben und Projekten, die wir in zahlreichen Zuständigkeiten der Gemeinschaften zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger konsequent umsetzen. Für diese exzellente Zusammenarbeit über die Sprachengrenze hinweg bin ich meinem Kollegen Pierre-Yves Jeholet sehr dankbar. In Zukunft wollen wir diese Kooperation, beispielsweise auf Ebene des Medizin-Studiums, weiter vertiefen.“

Der Ministerpräsident der Französischen Gemeinschaft, Pierre-Yves Jeholet, erklärte: „Unsere Regierungen haben sich 2020 auf ein gemeinsames Arbeitsprogramm bis 2024 geeinigt, das es unseren Gemeinschaften ermöglicht, zusammenzuarbeiten, um den Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten. Wir arbeiten zusammen in den Bereichen Bildung, Kultur, Jugend oder auch Sport mit dem sektoralen Abkommen. Diese Vereinbarung, die im Dezember 2022 erneuert wird, ermöglicht es, die Zusammenarbeit auf der Ebene der Ausbildung von Führungskräften und des Informationsaustauschs in Bezug auf die Sportpraxis zu regeln und zu erleichtern. Die Kooperationen zwischen der Fédération Wallonie-Bruxelles und der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind also zahlreich und effizient. Ich bin davon überzeugt, dass der Bau von Brücken zwischen den föderierten Einheiten unseres Landes von grundlegender Bedeutung ist.“ (red/sc)

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