Studienbeihilfe: System verbessert

Dadurch werden die Finanzmittel zugunsten von Studenten in einer prekären Situation um 3,5 Millionen Euro erhöht. Darüber hinaus wird der ausschließende Charakter der Einkommensschwelle, unterhalb der ein Student keine Beihilfe erhält, aufgehoben. Dieser wird in Zukunft nur noch als sozialer Indikator dienen, der es der Verwaltung und den Sozialdiensten ermöglicht, die Situation jedes einzelnen Studenten zu überprüfen, heißt es in einer Mitteilung von Hochschulminister Jean-Claude Marcourt (PS).

Die Erlasse sehen ferner vor, dass Einkommen, die zum Unterhalt des Studenten beitragen, bei der Berechnung der Studienbeihilfe berücksichtigt werden. Änderungen in der Situation des Studenten werden ebenfalls direkt in die Akte, und das Kriterium der Altersgrenze (35 Jahre) wird definitiv abgeschafft.

Der Verband der frankofonen Studenten (FEF) begrüßte die gesetzlichen Maßnahmen.

(belga)

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