Zwackende Fische nerven Urlauber in Spanien

<p>Nicht ohne Grund wird der berühmte Ferienort an der spanischen Costa Blanca wegen seiner Skyline „spanisches Manhattan“ genannt. Mit 300 Wolkenkratzern und bezogen auf die Einwohnerzahl hat Benidorm sogar die größte Hochhausdichte der Welt.</p>
Nicht ohne Grund wird der berühmte Ferienort an der spanischen Costa Blanca wegen seiner Skyline „spanisches Manhattan“ genannt. Mit 300 Wolkenkratzern und bezogen auf die Einwohnerzahl hat Benidorm sogar die größte Hochhausdichte der Welt. | Foto: dpa

Die 15 bis 25 Zentimeter langen Fische knabbern gerne an allem, was essbar ist, so auch an Warzen, Leberflecken oder verletzte Hautstellen. Bisweilen kann es sogar zu kleinen blutigen Verletzungen durch die scharfen Zähne der Fische kommen. Diesen Sommer hätten sich in Benidorm an manchen Tagen bis zu 15 Schwimmer mit solchen kleinen Verletzungen gemeldet, schrieb die Zeitung „La Opinión de Murcia“.

Ein Grund für den gesteigerten Appetit der Fische sei nach Einschätzung von Wissenschaftlern die im Zuge des Klimawandels höhere Wassertemperatur. Das beschleunige den Stoffwechsel der Fische, die deshalb auch mehr Nahrung benötigen, zitierte die Zeitung Alfonso Ramos, Forscher am Fachbereich Meereswissenschaften und Angewandte Biologie. Das Mittelmeer erwärmt sich in den vergangenen Jahren besonders schnell. Für Benidorm werden derzeit noch bis zu 27 Grad gemessen, im August waren es teilweise 30 Grad.

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