Die Polizei fand demnach insgesamt sechs nach dem Waffengesetz verbotene Messer und vier Messer, die innerhalb der Waffenverbotszonen verboten sind, sowie drei Schlagstöcke. 40 Strafanzeigen wurden gefertigt und in 15 Fällen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Eine Person wurde aufgrund eines Haftbefehls festgenommen und fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen. 60 Personen wurde ein Platzverweis erteilt.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte anschließend: „Wir bleiben beharrlich, bis alle Taschen waffenfrei sind.“ Party, Alkohol und Waffen seien eine toxische Mischung. Im Extremfall gebe es nicht nur Verletzte, sondern auch Tote.
Im Jahr 2022 hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen insgesamt 5081 Fälle mit dem Tatmittel „Stichwaffe“ erfasst. Am Wochenende um den 1. Mai 2023 kam es in acht Städten in NRW zu Angriffen mit Messern. In Leverkusen erlag damals ein 35 Jahre alter Mann seinen schweren Stichverletzungen. (dpa/ag)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren