Rekordzahl an Übernachtungen in der DG

<p>Bütgenbach/Worriken: Mit 153.612 Übernachtungen in 2022 ist die Eifelgemeinde absoluter Spitzenreiter im Vergleich zu den anderen acht Gemeinden der DG.</p>
Bütgenbach/Worriken: Mit 153.612 Übernachtungen in 2022 ist die Eifelgemeinde absoluter Spitzenreiter im Vergleich zu den anderen acht Gemeinden der DG. | Foto David Hagemann

2022 verzeichnete die Deutschsprachige Gemeinschaft Rekordzahlen bei Übernachtungen und Ankünften von Gästen. Laut Daten, die vom Kabinett Weykmans veröffentlicht wurden, übernachteten im letzten Jahr so viele Touristen in der Region wie nie zuvor, was die signifikanten Einbrüche des Jahres 2020 durch die Corona-Pandemie mehr als ausgleicht.

Besonders die Eifelgemeinden im Süden der DG konnten ein beeindruckendes Wachstum gegenüber 2019 feststellen. Im gesamten Jahr 2022 gab es in der Deutschsprachigen Gemeinschaft mehr als 221.000 Ankünfte, die beeindruckenden 547.000 Übernachtungen entsprechen. Diese Werte setzen neue Maßstäbe, da zuvor nie mehr als 500.000 Übernachtungen und 200.000 Ankünfte in der Region verzeichnet wurden.

Ein wichtiger Faktor für diese bemerkenswerte Erholung scheint die Lockerung der Reisebeschränkungen im letzten Jahr gewesen zu sein, die eine erhöhte Anzahl von internationalen Touristen anlockte. Laut den Statistiken hat sich das Verhältnis zwischen inländischen und ausländischen Touristen wieder auf den Stand vor der Pandemie eingestellt: 61 % der Touristen kamen aus Belgien, während 39 % aus dem Ausland stammten. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 betrug dieses Verhältnis 80 zu 20 Prozent.

Des Weiteren zeigt der stetige Anstieg der touristischen Unterkünfte in der Region das wachsende Interesse an Ostbelgien als Reiseziel. 2018 waren beim Ministerium der DG 283 touristische Unterkünfte registriert, im Jahr 2022 waren es bereits 458 – ein Anstieg, der fast ausschließlich auf den Zuwachs bei den Ferienwohnungen zurückzuführen ist, deren Anzahl von 191 auf 369 fast verdoppelt wurde.

Während die durchschnittliche Verweildauer der Gäste im Jahr 2022 auf 2,46 Nächte zurückging, bemerkte man in den Sommermonaten Juli und August einen Anstieg auf durchschnittlich 3,0 bzw. 3,1 Nächte pro Aufenthalt. Dies unterstreicht die Attraktivität Ostbelgiens als Urlaubsziel, besonders für längere Aufenthalte in den Sommermonaten.

Tourismusministerin Isabelle Weykmans (PFF) kommentierte die beeindruckenden Zahlen in der Mitteilung ihres Kabinetts wie folgt: „Die wichtigen Investitionen der vergangenen Jahre in die Entwicklung neuer touristischer Angebote sowie in die Qualitätssicherung der Unterkünfte tragen nun ihre Früchte. Speerspitzenprodukte wie der Vennbahn Radweg, der Stoneman Arduenna und das Wanderknotenpunktsystem sind wichtige Anziehungspunkte in unserer Region und locken nun auch wieder Menschen aus dem Ausland an.“

Attraktive Infrastruktur, vielfältige Aktivitäten, Qualitätsunterkünfte

Die Ministerin betonte zudem den Mehrwert für die lokale Bevölkerung: „Die Tourismusdestination Ostbelgien bietet nicht nur attraktive Infrastrukturen, sondern auch vielfältige Aktivitäten und qualitätsvolle Unterkünfte in einer unvergleichbaren Naturerlebnisregion. Durch diese Attraktivitätssteigerung verbessert sich auch die Lebensqualität der ostbelgischen Einwohner. Sie profitieren von den touristischen Angeboten und die gesteigerten Gästezahlen stärken die lokale Wirtschaft, was der gesamten Region zugutekommt“, resümiert die liberale Politikerin abschließend in dem Kommuniqué. (red/kupo)

ZAHLEN

Übernachtungen im Jahr 2022

Im Jahr 2022 konnten die Gemeinden der DG einen beachtlichen Anstieg der Übernachtungen feststellen.

Mit großem Abstand führt Bütgenbach das Ranking mit 153.612 Übernachtungen an.

Gefolgt von 
St.Vith mit 82.063 Nächten.

Dahinter Burg-Reuland mit 80.228 Übernachtungen.


Büllingen war ebenfalls nicht weit entfernt mit  72.353 Übernachtungen.

In Amel zählte man 64.680 Nächte,

während Raeren mit 41.963 Nächten den sechsten Platz belegte.


Eupen, auf Platz sieben, kommt auf 37.166 Übernachtungen.


Lontzen und Kelmis zeigten hingegen bescheidenere Zahlen, wobei Lontzen mit 11.321 Nächten noch deutlich vor Kelmis lag, das lediglich 3.946 Übernachtungen in 2022 zählte.

Bei der Betrachtung der Art der Unterkünfte, die bevorzugt wurden, zeigte sich ein klarer Trend hin zu


Ferienwohnungen. Diese Unterkunftskategorie verzeichnete satte 436.840 Übernachtungen.


Hotels zählten 214.963,


Campingplätze 124.168,


Gruppenunterkünfte 87.918,


Feriendörfer 58.784 und


Bed and Breakfast-Unterkünfte 23.549 Übernachtungen.

Zahlen: Wallonisches Instituts für Bewertung, Prognose und Statistik (Iweps)

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