„Wir haben stark angefangen, aber das Wetter hat uns vielleicht ein bisschen träge gemacht. Das System von Westerlo lag uns, und wir hätten mehr daraus machen können. Nach dem 2:0 wurden wir nachlässig“, äußerte sich Anderlechts Abwehrspieler Jan Vertonghen kritisch. So durfte Westerlo nach dem Anschlusstreffer durch Edisson Jordanov (81.) noch einmal hoffen. Und der Bulgare hatte kurz darauf sogar noch den Ausgleich auf dem Kopf, traf aber das Tor nicht. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf aber auch nicht entsprochen, denn gerade in der ersten Hälfte waren die „Veilchen“ klar besser.
Die frühe Führung nach nicht einmal einer Minute spielte den Hausherren natürlich in die Karten. Kasper Dolberg, Neuzugang von OGC Nizza, erzielte sein zweites Saisontor und brachte Anderlecht damit früh in Führung. Die Mannschaft von Brian Riemer spielte überlegen, münzte ihre Vorteile aber nicht in weitere Tore um, so dass es spannend blieb. Erst als sich Abwehrrecke Vertonghen in den Angriff miteinschaltete, fiel scheinbar die Entscheidung (72.). „Wir spielen im Training oft Vier-gegen-Vier, und meine Mannschaft hat die letzten zehnmal gewonnen. Ich bin ein Verteidiger, aber ich schieße auch gerne Tore. Im Vier-gegen-Vier-Spiel kann man das öfter machen, und das kam mir jetzt sehr gelegen“, lachte der Torschütze zum 2:0. Westerlo zeigte aber noch einmal die Zähne, doch Anderlecht brachte den knappen Sieg über die Zeit. (belga/leo)

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